Orchideen vermehren

Orchideen kann man vegetativ vermehren

Orchideen haben sich inzwischen zu einer der beliebtesten Zimmerpflanzen entwickelt. Es gibt eine große Vielfalt an Orchideen, was sich zum einen an der Pflanze selbst äußert, d. h. beispielsweise die verschiedenen Blattformen der unterschiedlichen Arten, als auch an den Blüten, welche es in den verschiedensten Farben und Formen gibt.

Das Vermehren der Orchideen kann vegetativ erfolgen. Dabei werden zwei verschiedene Arten der vegetativen Vermehrung unterschieden. Es handelt sich um die vegetative Vermehrung von monopoidalen oder sympoidalen Orchideen. Die vegetative Vermehrung bezeichnet hierbei das Erzeugen einer neuen Pflanze aus der Mutterpflanze. Bei monopoidalen Orchideen erfolgt das Wachstum über die ständige Verlängerung des Sprosses. Dieser Spross kann an bestimmten Stellen durchgeschnitten werden. Voraussetzung ist, dass oberhalb der Schnittstelle bereits Wurzeln vorhanden sind. Aus dem abgetrennten Pflanzenteil kann dann eine neue und eigenständige Pflanze entstehen. Sympoidale Orchideen bestehen aus mehreren Pseudobulben, welche getrennt werden können. Dabei entstehen dann mehrere Pflanzen. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass jede Pseudobulbe Blätter hervorbringen kann.

Eine weitere – aber auch schwierigere – Art Orchideen zu vermehren ist diejenige über die Bildung von Samen. Die Bestäubung kann von dem Züchter durchgeführt werden und ist relativ unkompliziert. Die Aufzucht der Orchideen aus den Samen ist dagegen als kompliziert zu beschreiben, da dies unter sterilen Bedingungen stattfinden muss. Dies liegt daran, dass die Samen von Orchideen stark durch Pilze belastet werden können.