Bromelie

In ihrer Heimat ist sie auf Bäumen fixiert: die Bromelie

Zu den pflegeleichten und dankbaren Zimmerpflanzen mit recht anspruchslosen Wachstumsbedingungen gehört die Bromelie. Sie zählt in ihrer Heimat nicht zu den Bodenpflanzen, benötigt aber dennoch eine gute Nährstoffzusammensetzung im Substrat, um ausgiebig zu wachsen und blühen zu können. Eine weitere wichtige Voraussetzung für ein kräftiges Gedeihen ist eine ausreichende Wassergabe. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Wassergabe immer in den Trichter der Bromelie erfolgen soll. Dieser Trichter wird von der Pflanze benötigt, um Regenwasser einzufangen, da sie mit ihrem Wurzelwerk überwiegend auf Bäumen fixiert ist.

Für die Pflege im Haus ist es wichtig, dass das Gießwasser ab und zu in dem Trichter gewechselt werden muss. Anderenfalls führen abgestandene Reste des Wassers schnell zu Fäulnisbildung in der Bromelie und zur Entstehung von Krankheiten. Die Bromelie benötigt kaum eine Düngung, da sie sehr genügsam ist. Wird dennoch eine Düngung vorgenommen, so ist es günstig, dies über das Gießwasser ins Erdreich zu tun.

Für den Standort der Bromelien ist es ratsam, diese nicht unmittelbar starker Sonneneinstrahlung auszusetzen. Sie lieben es trotzdem hell und halbschattig. Dabei mögen Bromelien ein warmes und von hoher Luftfeuchtigkeit umgebenes Plätzchen. Wenn die Erde für das Eintopfen ein Mischungsverhältnis von Lauberde, Torf und Sandboden im Verhältnis 3:1:1 enthält, dann wird die Bromelie gut gedeihen. Sie zeigt dieses, in dem sie dickfleischige und schön gemusterte Blätter ausbildet. Das besondere Highlight ist die faszinierende Blüte der Bromelie. Eine Nachzucht kann über Kindel erfolgen.