Rote Gartenmelde

  • lateinische Bezeichnung: Atriplex hortensis ‚Rubra‘
  • weitere Bezeichnung: Gänsefußgewächse
  • Artenvielfalt: etwa 200 Arten
  • Verbreitung: in allen Trockengebieten der Erde
  • Verwendung: in Sommerblumenbeeten; als ein- oder mehrjährige Kräuter und Sträucher; für Trockengestecke
  • Farben: rote und grüne Sorten
  • Standort: sonnig
  • Vermehrung: durch Selbstaussaat
  • Blütezeit: von Juli bis September

Rote Gartenmelde

Rote Gartenmelde – altes Feingemüse

(Atriplex hortensis)

Die Rote Gartenmelde gehört zu den einjährigen Blumen. Sie wächst sehr aufrecht und hat reich beblätterte, rote und kräftige Stiele, die zudem noch sehr stark verzweigt sind. Die Pflanze treibt außerdem noch Ausläufer. Die Farbe der Blätter ist purpur. Die unteren, spinatartigen Blätter sind dreieckig geformt und auch noch etwas gelappt. Die Blüten sind leider nur sehr unauffällig. Die Blütenköpfe bilden sich von Juli bis September und sind gelb-grün.

Die Rote Gartenmelde benötigt einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden und wird ca. 1 – 1,5 m hoch. Sie ist eine sehr attraktive Leitpflanze zwischen Stauden oder Sonnenblumen. Zudem ist sie noch ganz unempfindlich gegen Wind , so dass sie gut als Windschutz für niedrige, empfindliche Stauden gepflanzt werden kann.

Die Rote Gartenmelde benötigt keine besondere Pflege. Vor der Samenreife sollte Verblühtes abgeschnitten werden, damit sich die Pflanze nicht im gesamten Garten verteilen kann. Eine Aussaat auf der Fensterbank im März wird empfohlen. Sie kann etwa Mitte Mai nach den Eisheiligen ins Freie gepflanzt werden.

Das Besondere an dieser Pflanze ist, dass sie ein altes Feingemüse ist. Sie kann für Salate verwendet oder auch wie Spinat zubereitet werden. Mancherorts wird sie auch als Heilkraut eingesetzt.