Goldfische im Gartenteich

Goldfische im Gartenteich mögen auch Lebendfutter

Ein bekannter Vertreter des so genannten Karpfenfisches ist der Goldfisch mit seinem beeindruckenden, schillernden Farbenspiel. Er ist ein mittelgroßer Zierfisch und kann im ausgewachsenen Stadium eine Länge von maximal 38 Zentimetern erreichen.

Goldfische im Gartenteich

Für die Haltung von Goldfischen im Gartenteich ist es wichtig zu wissen, dass dieser Fisch kein Einzelgänger ist. Er ist friedfertig und fühlt sich in einer kleinen Gruppe gleicher Art sehr wohl. Die Ausstattung des Gartenteiches ist Grundlage für ein gutes und gesundes Gedeihen des Goldfisches. Dazu trägt ein sandiger Teichboden dafür die Voraussetzung, dass der Goldfisch ausgiebig gründeln kann. Auch die Qualität des Teichwassers entscheidet über das Wohlbefinden des Goldfisches. Dazu sollte die Wasserqualität durch oftmaliges Wechseln auf einem optimalen Level gehalten werden.

Da Goldfische auch in den Wintermonaten das Leben im Gartenteich ohne Schaden zu nehmen überstehen, benötigen sie nicht dauerhaft konstante Wassertemperaturen. In diesem Zusammenhang ist es eher nachteilig, wenn Goldfische ständig bei einer Wassertemperatur von über 20 Grad Celsius gehalten werden.

Bei der Versorgung mit Nahrung ist der Goldfisch nicht wählerisch, da er ein so genannter Allesfresser ist. Er bevorzugt handelsübliches Flockenfutter, welches gut mit allen notwendigen Nahrungskomponenten ausgestattet ist. Besteht die Möglichkeit, lebendes Futter zu verabreichen, so wird es der Goldfisch gern annehmen. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass Goldfische auf Grund ihrer Vorliebe auch für Lebendfutter gern kleine Amphibien aus dem Teich vertilgen. Daher sind Gartenteiche mit Goldfischen stets frei von Molchen, Fröschen oder einem Teil von Wasserpflanzen.

Goldfische überwintern

Goldfische können auch im Freien überwintern

Wenn die kalte Jahreszeit Einzug hält, dürfen auch nicht die Goldfische im Gartenteich vergessen werden. Andernfalls war es vielleicht das letzte Jahr, in dem man sich an ihnen erfreuen konnte. Man sollte daher die Überlegung anstellen, wie man seine Lieblinge überwintern möchte. In der warmen Stube oder naturnah draußen im kalten Teich. Anhand ganz simpler Kriterien lässt sich diese Frage schnell und sicher beantworten.

  1. Ist der Teich tiefer als 80 cm?
  2. Leben die Tiere schon länger als ein halbes Jahr im Teich?
  3. Gibt es eine Vorrichtung zur Anreicherung mit Sauerstoff im Teich?
  4. Ist die Möglichkeit gegeben, zumindest eine geringe Fläche an der Wasseroberfläche eisfrei zu halten?

Wenn Sie alle Fragen mit „Ja“ beantworten sollten, können Sie ihre Fische ruhigen Gewissens im Winter draußen lassen. Sie werden, insofern sie nicht krank oder geschwächt sind, den Winter ohne Probleme im Teich überleben. Trotzdem muss einiges beachtet werden. Ab einer Temperatur von ca. 8 ° C sollten die Goldfische keine Nahrung mehr bekommen, da die Tiere in ihre so genannte Winterstarre verfallen und sich nicht mehr um Nahrung kümmern. Die Tiefe des Teiches ist erforderlich, um ein Durchfrieren des Gewässers zu verhindern. Das wäre natürlich der sichere Tod der Fische. Umwälzpumpen sorgen nicht nur für den nötigen Sauerstoff im Teich, sondern aufgrund der Wasserbewegung friert das Wasser auch nicht so schnell ein. Trotz aller Vorbereitung sollten Sie ihre Schützlinge beobachten. Falls unnormales Verhalten auftreten sollte, überwintern Sie sie im Warmen.