Engelwurz

  • lateinische Bezeichnung: Angelica archangelica
  • weitere Bezeichnung: Apiaceae, Selleriegewächs
  • Artenvielfalt: etwa 80 Arten
  • Verbreitung: in der nördlichen Hemisphäre
  • Verwendung: als Heil- und Nutzpflanze, im Naturgarten,
  • Farben: hellgrüne Blüten
  • Standort: wächst am liebsten in Flussauen, d. h. in reichlich feuchtem, nährstoffreichem, tiefgründigem Boden im Halbschatten bis in voller Sonne
  • Vermehrung: durch Aussaat
  • Überwinterung: winterhart

Engelwurz

(Angelica archangelica)

Der bis zu 2 m hohe, dekorative Doldenblüter hat hohle, gerillte Stängel. Die Blätter sind fiederartig und mit großen, bauchigem Schneiden am Stängelansatz gekennzeichnet. Das Sammeln von Engelwurz in freier Wildbahn kann gefährlich sein, da die Engelwurz leicht mit dem hochgiftigen Schierling zu verwechseln ist.
In Kräuterweinen bzw. Likören nach alten Rezepten wirkt die Engelwurz als Verdauungshilfe.
Kandiert wird es zur Verzierung von Buttercremetorten verwand. Der Wurzelstock wurde ehemals zu Gemüse verkocht – als Tonikum für Magen. In italienischen Küchen ist eine Cassata ohne Engelwurz keine echt Orginale.
Rheumatische Beschwerden können durch eine spezielle abgekochte Flüssigkeit, die man als Vollbad anwendet, gelöst werden.
Zur Konsevierung reinigt man die Wurzel, schneidet diese in Stücke und trocknet sie in der Sonne. Auch getrocknet zieht sie Insekten an.