Borretsch

Borretsch – lat. Borago Officiualis

Angeblich sollen die Borretschblüten verzagte und traurige Menschen zur Freude ermuntern und Herz und Hirn stärken. Borretsch zählt neben den Blüten von Ochsenzunge, Rose und Veilchen zu den 4 herzstärksten Gewächsen. Das bis zu 70 cm große Raublattgewächs hat behaarte Blätter und Stängel. Violettblaue Blüten ziert das im Juni bis August wachsende Blümlein. In unseren Regionen wächst Borretsch nicht in freier Wildbahn, dessen Blüten während der Blüte gesammlt wird.
Borretschblüten kann man in Eiswürfel einfrieren. Dann hat man eine tolle Verzierung für Sommerdrinks. Kandiert ergeben sie eine zauberhafte Deko auf Torten und Desserts. Die Borretschblätter enthalten pyrrolizidine Alkaloide. Heutzutage ist es deswegen empfehlenswert, sie nicht mehr wie in früherer Zeit  zum Einlegen von Essigsauerem zu benutzen.

Borretsch

Borretsch – sehr beliebt bei Bienen

(Borago officinalis)

Der Borretsch ist eine große, aufrechte und stattliche Pflanze mit haarigen, borstigen Stängeln. Sie bilden im Frühjahr schnell verzweigte und beblätterte Blütentriebe. Der Borretsch bildet Horste aus lanzettlichen, grundständigen Blättern. Er bekommt zudem sehr hübsche, purpurblaue oder auch weiße, sternförmige Blüten. Der Borretsch wird ca. 60 bis 75 cm hoch und blüht von Mai bis Juli.

Der ideale Standort für den Borretsch ist ein naturnahes Staudenbeet mit humusreicher, lockerer Erde. Der Borretsch sät sich selbst überall im Garten aus, so dass man damit keine Arbeit hat. Ist dies nicht erwünscht, der muss die Blüten rechtzeitig abschneiden. Eine Neuaussaat ist an Ort und Stelle von April bis Juni möglich.

Das Besondere am Borretsch ist, dass die Blüten sehr nektarreich und bei Bienen sehr beliebt sind. Außerdem sind die Blätter und auch Blüten essbar und können als aromatische Salatwürze verwendet werden.