Englischer Rasen

Englischer Rasen: anspruchsvoll und edel

Der englische Rasen gilt als einer der anspruchvollsten, aber auch edelsten Rasenarten. Ursprünglich als Golfrasen verwendet, ist er heute bei Rasenliebhabern sehr beliebt. Der englische Rasen zeichnet sich durch seine Dichte und Robustheit aus.

englischer Rasen

Um einen englischen Rasen zu bekommen, bieten Fachhandlungen Rasensamen an. Dabei ist auf Reinheit der Samen und auf die Keimfähigkeit zu achten. Diese Werte gelten als Vergleichwert, um die Qualität der Samen zu bewerten. Ein Rollrasen ist nicht zu empfehlen; er ist teurer und erreicht nur bedingt die Qualität eines englischen Rasens.

Das Säen sollte am Besten im späten Frühling begonnen werden. Optimal ist der Monat Mai geeignet. Auf keinen Fall darf in der ersten Zeit nach dem Säen Bodenfrost auftreten. Der Boden sollte von Unkraut befreit werden und aufgelockert sein. Die Samen möglichst gleichmäßig verteilen und in der ersten Woche täglich gießen, bis die ersten Samen keimen. Sollte der Rasen nicht gleichmäßig sprießen, kann problemlos nachgesät werden.

Nach zwei bis drei Jahren ist der Rasen komplett ausgewachsen. Um ein einheitliches Rasenbild zu erhalten, sollte er dauerhaft genug Wasser haben. Dies ist besonderes wichtig, wenn der Rasen in direkter Sonneneinstrahlung liegt. Auch ein wöchentliches Düngen und regelmäßiges Mähen ist zu empfehlen. Im Sommer hilft ein Vertikutierer, um den Rasen zu lüften und Moos fernzuhalten.