Zimmerpflanzen

Der Ursprung der einfachen Zimmerpflanzenkultur liegt in Skandinavien. Exotische Zimmerpflanzen hielten Einzug in Europa als die Weltmeere befahren und fremde Kontinente erforscht wurden. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die meisten Pflanzen bei uns heimisch.

Pflege und Standort von Zimmerpflanzen

Heute sind Zimmerpflanzen aus der Wohn- und Arbeitswelt kaum mehr wegzudenken, heben sie doch die Stimmung und bringen ein Stück Natur in den oft grauen Alltag. Zimmerpflanzen Bonsai Beim Kauf einer Pflanze sollte man sich zuerst die Frage nach dem Standort beantworten. Zimmerpflanzen brauchen Lichtverhältnisse, die weitestgehend ihrem Heimatstandort angepasst sind.
Der Lichtbedarf läßt sich anhand der Blätter bestimmen.

Pflanzen mit kleinen, oft nadelfeinen Blättern und Pflanzen mit fleischigen Blättern vertragen direktes Licht und volle Sonne.
Gefiederte, bunte und grosse, weiche Blätter sollten einen hellen Standort ohne direkte Sonne erhalten.
An geschlossenen Fenstern im Sommer sollte Hitzestau vermieden werden, im Winter droht Austrocknung durch Heizungsluft.

Der zweite Aspekt, der bedacht werden muss: Passt die Pflanze zur Wohnungsgröße und Einrichtung?

Zimmerpflanzen können Wohnungseinrichtungen effektvoll unterstreichen.
Grosse Pflanzen wirken in kleinen Räumen eher überladen.
Kleine Pflanzen sehen in Gruppen angeordnet besser aus.
Wirkungsvolle Übertöpfe, Blumenbänke, Blumentreppen oder Beistelltische bringen die Pflanzen voll zur Geltung.

Die Beschäftigung mit Zimmerpflanzen kann viel Freude machen, die Stimmung heben und von Stress ablenken. Ganz nebenbei verbessern die Pflanzen noch das Raumklima und filtern Schadstoffe aus der Luft.