Wacholder Bonsai

Wacholder Bonsai für den Garten

Der Wachholder ist in den gemäßigten Zonen als kriechender Bodendecker sehr beliebt. Da er eine problemlose Wuchssteuerung verträgt, wird er auch gern zur Kaskade gestaltet und kann zum winterharten Bonsai kreiert werden.

Bei der Bonsaigestaltung für den Garten wird der hinlänglich bekannte chinesische Wachholder verwendet, welcher ursprünglich aus den japanischen Gebirgsregionen stammt. Es können daraus Bonsais mit Mehrfachstamm gezogen werden und die Gestaltungswilligkeit der Pflanze lässt verschiedenste Stilrichtungen zu.

Alle Wacholder Bonsai Arten, egal ob in der Schale oder im Garten, haben eine Wachstumsperiode, die von Frühjahr bis in den späten Herbst dauert und ein ständiges „Pinzieren“ verlangt. Dabei werden die neuen Triebe gezielt herausgebrochen, um dadurch die Gestaltung des Pflanzenwuchses zu beeinflussen.

Wacholder Bonsai im Garten benötigen einen sonnigen und luftigen, aber windgeschützten Standort, sollten im Sommer vor zu intensiver Sonneneinstrahlung geschützt werden und im Winter vor zu starkem Frost. Das in der Pflanzgrube befindliche Substrat sollte durchlässig sein und Staunässe vermeiden, da ein Wacholder Bonsai zwar nicht viel Wasser braucht, aber eine gewisse Feuchtigkeit angebracht ist. Auch die Düngung sollte sehr differenziert vorgenommen werden, denn ein junger Wacholder benötigt wesentlich mehr Dünger, als ältere Pflanzen, die kaum noch Nährstoffe aus dem Boden ziehen. Dabei haben sich feste Dünger bewährt, da sie über lange Zeit eine konstante Abgabe an den Boden gewährleisten.

Wacholder Bonsai besitzen eine interessante Stammstruktur, die durchaus aufbrechen kann und das darunter liegende Holz sichtbar werden lässt. Wird dieses Holz gebleicht, erscheint der Baum älter. Gestaltet der Bonsaifreund das Umfeld des Wacholders nun nach dem Vorbild chinesischer oder japanischer Gärten, so hat er nicht nur Freude an der Pflanze, sondern auch an dem beruhigenden und erholsamen Flair, welches sein Stück Land nun ausstrahlt …