Pflanzen und Samen

Allgemeine Infos über Pflanzen und Samen

Um eine Pflanze aufzuziehen, bieten sich zwei Möglichkeiten an. Man sät den Samen der Pflanze entweder dort aus wo sie wachsen soll oder man zieht die Pflanzen in einer Saatschale vor, um sie später an einer geeigneten Stelle einzupflanzen.

Samen

Die Samen werden in sichtbaren Flecken auf eher krümeliger Erde gesät, damit später üppige Blumengruppen entstehen. Hohe Pflanzen sät man nach hinten, niedrige nach vorn. Feinkörnige Samen werden per Hand mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt, die größeren Samen können mit einem Rechen zugedeckt werden. Kapuzinerkresse und Wicken werden Korn für Korn etwa drei Zentimeter tief in die Erde gegeben. Um zu vermeiden, dass Vögel und Katzen sich an der frisch gesäten Gartenfläche bedienen, spannt man am besten ein engmaschiges Netz über die Saat oder legt Reisig auf das Beet. Nach etwa vier Wochen sind kleine Keimpflänzchen zu sehen. Wenn die Pflanzen etwas größer geworden sind und zu dicht wachsen, müssen sie ausgedünnt werden. Man entfernt mit der Wurzel einige Pflänzchen, so dass die, die übrig belieben, in einem Abstand von etwa zehn Zentimetern wachsen können.

Pflanzen

Eine Standortveränderung ist für Pflanzen ein Schock. Die natürliche Lebensart ist vom Samen bis zum Absterben das Wachsen an einer Stelle. Reißt man eine Pflanze aus der Saatschale oder dem Blumentopf, schüttelt die Erde ab und setzt sie ruppig in einen fremden Boden, verletzt man sie und es kann sein, dass die Wurzeln den Kontakt zur Erde nicht finden und die Pflanze eingeht. Beim Umpflanzen muss man ganz behutsam vorgehen, möglichst viel Erde an den Wurzeln lassen und die Jungpflanze vorsichtig einpflanzen. Die Erde sollte gut gelockert sein, damit sich die Wurzeln ausbreiten können. Anschließend werden die Pflanzen gut begossen, damit sie nicht austrocknen.