Olivenbäume

Olivenbäume charakterisieren das mediterrane Klima

Olivenbäume gehören zur Gattung der Ölbäume und sind vor allem im Mittelmeerraum heimisch.

Olivenbäume zählen zu den Nutzpflanzen, die meist in großer Zahl auf Olivenhainen angebaut werden. Im Wuchs zeichnen sie sich vor allem durch reich verzweigte Äste und eine grün-graue Rinde aus. Olivenbäume wachsen nur langsam, können im Alter aber eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen, wobei die meisten Züchtungen kleiner ausfallen.

Olivenbäume werden nur selten als Zierpflanzen genutzt, eignen sich aber äußerst gut für mediterrane Wintergärten. Sie sind robust und zeichnen sich durch eine hohe Langlebigkeit aus, ihre Früchte reifen allerdings nur bei ausreichender Sonneneinstrahlung und Wärmezufuhr. Bei anhaltendem Frost sollten Kübelpflanzen mit einer Wärmedämmung versehen werden, da die Wurzeln andernfalls erfrieren und absterben können.

Der geeignete Boden für Olivenbäume ist sandig und wasserdurchlässig, Staunässe wird von den Pflanzen nur schlecht vertragen. Durch das lang anhaltend warme Klima ihrer Heimat reichen die Wurzeln von Olivenbäumen sehr tief und können sich somit auch bei längeren Trockenphasen mit ausreichend Wasser versorgen.

In Deutschland und anderen kühleren Regionen sind nur wenige Züchtungen verbreitet. Zur Aufzucht können sowohl Samen, als auch die Kerne von Oliven dienen. Eingelegte und industriell weiterverarbeitete Olivenkerne sind jedoch nicht keimfähig. Olivenkerne und -saaten wurzeln am besten in nährstoffarmer, leicht saurer Erde. Eine Düngung ist vor allem bei Sämlingen nicht notwendig, da diese aus dem Samenkorn gespeist werden.