Kirschlorbeer Pflanzen

Kirschlorbeer Pflanzen brauchen nicht geschnitten werden

Eine gute Alternative zur Ligusterhecke ist eine immergrüne Hecke aus Kirschlorbeer. Aufgrund seiner Empfindlichkeit sollte man für diesen Zweck Sorten auswählen, die gut winterhart sind. Zusätzlich sollte man bei der Wahl der Sorte die entsprechende Wuchshöhe beachten.

Ein geeigneter Standort für Kirschlorbeer Pflanzen ist ein geschützter Platz im Halbschatten. Bei der Vorbereitung des Bodens wird Kompost gründlich mit eingearbeitet. Nach der Pflanzung ist es von Vorteil, wenn der Boden großzügig mit Rindenmulch oder Rasenschnitt bedeckt wird. Beides bietet einen zusätzlichen Schutz vor Austrocknung und vor Frost. Kirschlorbeer braucht ausreichend Wasser. An frostfreien Tagen kann man ihn daher ruhig wässern. Im Frühherbst sollte man seinen Kirschlorbeer düngen. Besonders gut eignet sich dafür ein Kalidünger. Dieser hilft, den Flüssigkeitshaushalt des Kirschlorbeers zu regulieren und schützt ihn vor Krankheiten. Ist ein Jahr sehr regnerisch, kann es passieren, dass der Kirschlorbeer fleckige, braune und gelbe Blätter bekommt. Das deutet auf eine Pilzkrankheit hin. Hier ist rasche Hilfe erforderlich. Befallene Triebe müssen entfernt und eventuell Fungizide gesprüht werden.

Ein besonderer Vorteil des Kirschlorbeers gegenüber der Ligusterhecke ist, dass er keinen Schnitt braucht, besonders wenn man ausreichend Platz hat. Möchte man seine Kirschlorbeer Pflanzen trotzdem schneiden, sollte man dies mit einer Handheckenschere tun, denn bei elektrischen Heckenscheren werden seine Blätter zerfetzt. Die beste Zeit für einen Schnitt ist entweder im Frühjahr oder im Spätsommer.

Einen Kirschlorbeer kann man auch gut als Kübelpflanze auf der Terrasse nutzen. Im Winter ist es wichtig, den Kübel gut mit Vlies zu isolieren und ihm einen geschützteren Standort für die Wintermonate zu geben.