Obstbaum Krankheiten

Krankheiten an einem Obstbaum können diesen vollkommen zerstören

Aufgrund von Krankheiten kann die Ernte von einem Obstbaum nicht nur reduziert und beeinträchtigt werden. Vielmehr sind zahlreiche Krankheiten vorzufinden, die dem Baum sehr hart zusetzen, so dass er komplett vernichtet werden kann. Hierbei können die Krankheiten zumeist schon mit dem bloßen Auge bemerkt werden. Bei einem Kirschbaum beispielsweise faulen die Kirschen schon nach kürzester Zeit, während sich Pfirsichblätter hingegen aufgrund eines Befalles kräuseln.

In erster Linie können hierbei zwischen vier Arten des Befalls unterschieden werden. Krankheiten können dementsprechend von Viren, Bakterien, Pilzen oder aber auch Schädlingen übertragen werden. Aber auch die einzelnen Erreger können in verschiedene Arten eingeteilt werden.

Pilze werden beispielsweise in der Regel in die Kategorie des Schorfs eingeteilt. Hierbei fallen die Blätter aufgrund des Apfel- oder Birnenschorfs nicht nur frühzeitig auf, sondern auch die Früchte weisen braune Flecken und Fäule auf. Der Mehltau hingegen – eine weitere Pilzart – ist auch an Obstbäumen vorzufinden. Wie schon der Name verrät, kann diese Krankheit durch einen mehligen und weißen Belag, der sich hierbei vor allem auf Birnen oder Wacholdern absetzt, erkannt werden. Weitere Formen des Mehltaus sind zudem der Stachelbeermehltau und der Apfelmehltau.

Kräuselkrankheiten hingegen werden in erster Linie an Aprikosen, Kirschen und Mandelbäumchen vorgefunden. Hierbei färben sich die Blätter am Anfang des Befalls gelblich, wobei sie sich schließlich rot anfärben und sich aufrollen.

Auch Viren und Bakterien übertragen verschiedenste Krankheiten auf einen Obstbaum.