Johannisbeere

Die Johannisbeere ist sehr vielseitig

Eine kleine Beere in der viel steckt. Benannt wurde die Johannisbeere nach dem Johannistag am 24. Juni. Denn um den Johannistag sind die ersten Beeren reif und können geerntet werden.

Die Johannisbeere ist ein besonders anspruchsloses, mehrjähriges Obstgehölz. Ohne großen Aufwand können große Mengen der Beeren geerntet werden. Der Standort der Obststräucher sollte hell sein, ein sonniger Platz ist geeignet. Die Johannisbeere muss man normal wässern und düngen und darauf achten, dass die Pflanze nicht austrocknet. Der Pflanzenabstand bei mehreren Gehölzen sollte etwa zwei Meter betragen.

Einzig ein regelmäßiger Rückschnitt ist wichtig. Nach der Blüte sollte die Pflanze ausgelichtet werden. Dazu zirka 10 Jungtriebe belassen. Die verblühten Blüten nicht entfernen. Für eine gute Ernte ist Licht und Luft wichtig. Die alten Triebe werden erst nach der Ernte zurückgeschnitten. Die Triebe sollten nicht älter als vier Jahre sein. Die Johannisbeere kann bis zum August und oft bis in den September geerntet werden. Die Inhaltsstoffe bleiben am Strauch länger erhalten, deshalb die Beeren direkt zum Verbrauch abnehmen.

Die Gattung umfasst etwa 150 Arten, dabei als Zier- und Obstgehölz. Die bekanntesten Obstarten in Europa sind die Stachelbeere, die rote, weiße und schwarze Johannisbeere.

Etwas säuerlich schmecken alle Beeren, aber dennoch sind sie sehr beliebt. Die Johannisbeere enthält Vitamine, Mineralien, sowie Pflanzen- und Ballaststoffe. Die Verwendung ist sehr vielseitig, zum Beispiel frisch mit Zucker, in Milch, Quark, Pudding, Müsli und natürlich als Kuchen.