Landschaftsbilder


Blick auf den kleinen Arbersee im bayerischen Wald mit den zwei schwimmenden Inseln.

kleiner Arbersee

Der kleine Arbersee – im Hintergrund sieht man den großen Arber.

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Landschaft

Hier finden Sie einige Landschaftsbilder aus dem bayerischen Raum. Für die Landschaftsaufnahmen besteht kein Copyright. Viel Spaß beim Stöbern!

Landschaftsbilder können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Doch wenn man die ganze Geschichte der Malerei betrachtet, täuscht dieser erste Eindruck. Denn lange Zeit standen andere – vor allem sakrale – Themen und Porträts im Mittelpunkt. Die Landschaft wurde bei diesen Gemälden im Hintergrund gehalten. Da Landschaftsbilder zu den beliebtesten Malarbeiten von Hobbymalern der Gegenwart zählen, würde man diese Tatsache kaum für möglich halten.
Im Mittelalter waren es vor allem deutsche Maler, welche die reine Landschaftsmalerei weit voranbrachten. Dies waren vor allem Albrecht Altdorfer und Albrecht Dürer, der für solch innovative Bilder wie das „Kleine Rasenstück“ bekannt ist. Die Maler wurden unter dem Begriff der „Donauschule“ zusammengefasst.
Auch in den Stundenbüchern, welche an den Höfen immer sehr beliebt waren, konnten farbenprächtige Ansichten der Landschaft bewundert werden.

Ebenfalls einer der Vorreiter der Landschaftsmalerei war Leonardo Da Vinci. Er schuf zwar wenige konkrete Landschaftsbilder, doch seine Hintergründe sind nur so bestückt mit überaus beeindruckenden Landschaftsansichten.

Einen ersten Höhepunkt erreichte die Landschaftsmalerei unter den Malern der Niederländischen Schule des 17. Jahrhunderts. Brueghel, Vermeer, Rembrandt und Rubens schufen allesamt Landschaftsbilder, welche durch das Mittel der Perspektive sowie den Einsatz dunkler Farbtöne überaus dramatisch wirkten.
„Galante Landschaftsmalerei“ nannte man die Bilder, welche im 18. Jahrhundert vor allem in England und Frankreich entstanden. Hier sind es nicht nur Landschaften, die zu sehen sind, sondern vielfach auch lichtdurchflutete Idyllen.

Landschaftsbilder voller Melancholie und Gottesfurcht schufen dagegen Anfang des 19. Jahrhunderts die Romantiker, allen voran Caspar David Friedrich.

Ein kompletter Gegensatz dazu sind jedoch die Landschaftsbilder, welche wohl den Höhepunkt dieses Genres der Malerei darstellen. In der Epoche des Impressionismus schufen die Maler lichtdurchflutete Landschaftsbilder, die vor allem durch den persönlichen Eindruck, die Impression, der Künstler beeinflusst wurden. Claude Monet, Edouard Manet, Auguste Renoir, Paul Gauguin und Vincent van Gogh sind nur einige Maler dieser bekannten Kunstrichtung, welche die Landschaftsmalerei als ihr wichtigstes Genre ansah.

Der Expressionismus, unter anderem die Maler des Blauen Reiters und der Brücke, schufen ihre ganz eigenen Landschaften – in den Farben oft nicht der Realität entsprechend, doch durchaus als solche zu erkennen. Sie zeigten den Weg in die Kunst der Moderne, in der auch im Bereich der Landschaftsbilder fast alles erlaubt ist.