Kräuter

Sie waren stets ein wichtiger Bestandteil in der Geschichte der Heilung, wie auch der modernen Pharmazie. In allen weltweiten Küchen sind sie eine Hauptzutat, wenn es um eigenständige Geschmacksvielfalt geht. Sie verleihen Schnäpsen und Likören ein intensives Aroma. Und überdies sind sie gesund, stecken voller wichtiger Elemente, beispielsweise ätherischen Ölen.

Kräuter – aus den Klöstern in die Küche

Wovon ist die Rede? Ganz klar: Diese Wundermittel der Natur sind Pflanzen, die wir im Allgemeinen unter dem Begriff „Kräuter“ zusammenfassen. Dies schließt Pflanzen ein, die zumindest in kleinen Mengen genossen werden können, und neben einem Wohlgeschmack positive Wirkung auf den menschlichen Organismus haben.

Kräuter gibt es aus allen Teilen der Welt. Oft genügen geringe Prisen, um eine Mahlzeit deutlich einen lokalen Flair zu verleihen. Und noch geringere Mengen, Konzentrate und Essenzen sind es, die in Reinform, in Kapseln oder als Sirup unseren Körper im Heilprozess unterstützen. In Asien beispielsweise ist die Grenze zwischen Gewürz und Heilkraut, zwischen Rezept und Medizin fließend. Auch hierzulande greifen viele Menschen auf „Hausmütterchen-Rezepte“ zurück, wenn es darum geht, Krankheiten und Weh-Wehchen zu lindern.

Während Kräuter früher liebevoll in Klostergärten gezüchtet und untersucht wurden, ist dem heutigen Konsumenten eine große Vielzahl auf dem Markt zugänglich. Ob frisch oder getrocknet – Kräuter sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.