Guter Heinrich

Guter Heinrich

(Chenopodium bonus-henricus)

Zu der Familie der Gänsefußgewächse zählt der Gute Heinrich, der aus stickstoffreichen Standorten im Laufe der Zeit mächtige Stöcke entwickelt. Das Gewächs siedelt sich als Kulturbegleiter gerne an Dorfrändern, aber auch in der Mitte des Dorfes an freien Plätzen an. Es gestaltet sich schwierig, den Guten Heinrich im Garten zu bekommen. Ist er aber erst einmal verhanden, so ist die Staude, die bis zu 1 m hoch werden kann, ganz schön hartnäckig.
Diese Kräuterart wird von April bis Oktober geerntet. Als krätig-würzigen Wildspinat kann man ihn essen. Ein feines Gemüse ergeben, auch die in Butter geschwenkten Blütennäher.

Das Bleichen
Das Bleichen ist in England noch sehr geläufig, für das es spezielle Bleichtöpfe gibt. Im Früjahr sollte man das Bleichen durchführen, da man dann eine wahre Delikatesse erhält.
Es funktioniert folgender Maßen: Die Unterseite des Topfes, die eine Öffnung hat, wird über die zu bleichende Pflanze gestellt. Innerhalb kürzerster Zeit bilden sich blasse Triebe und die jungen Blätter kommen ans Licht.