Anis

Anis – latainisch Pimpinella anisum

Anis ist bekannt für seine aphrodisierende Wirkung. Römische und Griechische Gesellschaften haben die gelegentlich an Wiesen angewilderte Pflanze zu ihrem Haupt-Gewürz gemacht.
Reichlicher Konsum kann nicht schaden, da er doch blähungswidrig, milchbildend und bei Husten schleimlösend wirkt. Beim Homeopathen wird Anis gegen Blähungen und Durchfall bei Kindern verwandet.
Die reifen Samen des Anis, der im April bis Mai angebaut wird, sammelt man im Juli und August. Anisplätzchen sind wohl am bekanntesten. Schwer verdauliche Speisen würzt man mit dem einjährigen und etwa 50 cm hohen und weißblühenden Kräuterlein.
Kümmel- und Fenchelgegner sollten Anis kosten.