Was darf in den Kompost

Es ist oft nicht ganz einfach: Was darf denn nun alles in den Kompost?

Viele Hausbesitzer beteiligen sich aktiv am Thema Umweltschutz. Dies beginnt bereits mit einer eigenen Kompostieranlage im heimischen Garten. Unter dem Vorgang des Kompostierens versteht man das natürliche Zersetzen organischer Stoffe durch Mikroorganismen. Jährlich werden allein in Deutschland auf diese Weise mehr als vier Millionen Tonnen Kompost gewonnen.

Oftmals stellt sich jedoch die berechtigte Frage, was darf in den Kompost und was nicht. Generell lässt sich hierbei sagen, dass prinzipiell nur organische Stoffe kompostiert werden können. Künstliche Stoffe, wie etwa Plastik, sind somit ein absolutes Tabu für jeden Komposthaufen.

Förderlich für den Vorgang des Kompostierens sind hingegen kleinere Holzstücke bis hin zu Sägespänen. Auch Unkräuter oder verwelkte Blätter können jederzeit bedenkenlos auf den Kompost gegeben werden. Voraussetzung hierfür ist, dass alle Pflanzen oder Pflanzenteile frei von Schädlingen sind. Holzasche kann hingegen ebenso kompostiert werden. Hierbei ist aufgrund möglicher Reste von Druckerschwärze darauf zu achten, keine Papierasche auf den Kompost zu geben.

Bei Küchenabfällen ist darauf zu achten, dass ausschließlich pestizidfreie Substanzen zum Kompost gegeben werden. In Schalen von Früchten enthaltene Spuren von Pestiziden beispielsweise können den Mikroorganismen schaden, die für den Kompostiervorgang zuständig sind. Menschliche oder tierische Exkremente sollten aus Gründen der Hygiene und Seuchengefahr hingegen nicht auf dem Komposthaufen landen.