Thermokomposter

Schnelle Verwertung von Abfällen mit dem Thermokomposter

Thermokomposter können bei sachgerechtem Einsatz effektiv und schnell zur Gewinnung von verwendungsfähigem Kompost beitragen. Während ein einfacher Komposter oder der Komposthaufen in der Ecke meist zwei bis drei Jahre benötigt, damit aus Garten- und Küchenabfällen verwertbarer Kompost entstanden ist, schafft dies der Thermokomposter innerhalb eines Viertel- bis Dreivierteljahres.

Die aus Kunststoff bestehenden Thermokomposter bestehen aus einer doppelwandigen Konstruktion mit dazwischen liegenden wärmedämmenden Luftkammern. Die gebräuchlichsten Typen verfügen über ein Fassungsvermögen zwischen 200 und 500 Litern und sind rasch ohne Werkzeug aufzubauen. Der gegenüber der Normalausführung höhere Preis wird im Laufe der Zeit durch eingesparte Zusatzstoffe und weniger Aufwand wieder eingespart.

Um die gewünschte Heißverrottung in Gang zu setzen und zu halten, ist unbedingt darauf zu achten, dass neben der durch die Konstruktion und die Verrottung selbst gesicherten Wärme auch ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht. Dazu müssen die Abfälle gut vermischt und mit lockeren Zwischenschichten aus Zweigen oder kleinen Ästen versehen werden. Ohne genügend Sauerstoff setzt ansonsten schnell eine lästige Geruchsbildung ein. Wenn nicht anders möglich, kann man dieser auch durch Auflockern oder durch Zugabe von wenig Kalk begegnen.

Da vielerorts die Anschaffung eines Komposters durch die Gemeinden auch noch finanziell gefördert wird, sollte man nicht zögern, um mit einem Thermokomposter die Abfälle in nährstoffreichen Humus zu verwandeln, der dazu beiträgt, die Freude an den gärtnerischen Erfolgen zu erhöhen.