Windschutz für den Garten

Windschutz für den Garten: viele Möglichkeiten

Ein zugiger Garten kann sehr unangenehm sein. Ein neuer Windschutz besteht bestenfalls aus günstigen, langlebigen und natürlichen Materialien. Sehr geeignet sind daher Pergolen. Diese bieten durch die leichte Luftdurchlässigkeit des Bewuchses keine Angriffsmöglichkeit für Luftverwirbelungen. Außerdem kann die Bepflanzung selbständig erfolgen. Das Grün fügt sich anschließend unauffällig in das Gesamtbild des Gartens. Bei sehr zugigem Gelände kann jedoch zu Recht die Stabilität solcher Konstruktionen in Frage gestellt werden.
Standfestere Mauern lassen wiederum gar keinen Wind hindurch und passen optisch nicht in jeden Garten. Außerdem sind sie meist teurer und es können sich Luftverwirbelungen hinter ihnen bilden.
Ein ganz natürlicher Windschutz ist der Windkamm. Dieser besteht aus einer gemischten Pflanzenreihe. Mittelgroße Sträucher werden von Nadelgewächsen unterbrochen. Die Silhouette ähnelt dann einem Kamm. Durch den Windkamm wird der Wind abgeschwächt und auch geordnet. Er bläst nicht mehr wild in alle Richtungen, sonder bleibt auf konstanten Bahnen und sorgt für ein angenehmes, laues Lüftchen. Die Tannen und Fichten, besonders die schnellwüchsige Serbische Fichte, eignen sich gut für einen Windkamm.
Der Windkamm kann ebenfalls mit Heckengewächsen ergänzt werden. Diese können jedoch auch sehr gut allein eingesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine ausreichende Größe und Dichte. Durch einen guten Schnitt wird eine Hecke auch zum Schmückstück eines Gartens.