Tomatenhaus

Das Tomatenhaus sichert eine gute Ernte

Das Tomatenhaus ist die wohl beliebteste und bekannteste Gewächshausform. Hierzu sollte man wissen, dass die Tomate ursprünglich aus wärmeren Gefilden stammt und aus diesem Grund einiges an Zuwendung bedarf. Ein Tomatenhaus ist also für ein gutes Wachstum und eine entsprechende Ernte in jedem Fall zu empfehlen.

Wichtig ist, dass es die Tomate trocken und warm hat. Leider ist diese Pflanze auch sehr anfällig. Diese Erfahrung haben sicher fast alle Gärtner schon einmal machen müssen. Durch einen Pilzbefall beispielsweise kann die Tomate sehr schnell eingehen. Um dies zu vermeiden, ist es ratsam, die Tomatenhäuser nicht in der Nähe von Kartoffelfeldern aufzustellen. Ebenso wichtig ist die Beachtung eines jährlichen Standortwechsels. Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von Fruchtwechsel. Ein gern fabrizierter Fehler ist das falsche Gießen. Die Tomatenpflanze sollte immer nur von unten und nie von oben gegossen werden.

Das Tomatenhaus bietet eine einfache und kostengünstigere Alternative zum großen Gewächshaus. Durch dieses kann man einzelne Pflänzchen vor äußeren Witterungseinflüssen schützen. Hierfür geeignet sind etwa Kunststoffhauben oder simple Müllsäcke. Es können auch mehrere Pflanzen gleichzeitig in einem Folientunnel untergebracht werden, ohne viel Platz im Garten dafür zu benötigen.

Das Tomatenhaus ist im regulären Handel erhältlich und wird oft unter den so genannten Foliengewächshäusern geführt. Günstiger ist sicherlich eine eigene Konstruktion, welche nicht sonderlich kompliziert sein muss. Wichtig ist, dass die Tomatenpflanzen geschützt werden und nicht der blanken Kälte oder dem Wind Stand halten müssen.