Minigewächshaus

Ein Minigewächshaus gehört auf die Fensterbank

Ein Minigewächshaus eignet sich für das Heranziehen von Pflanzen und Blumen auf der Fensterbank, also direkt im Haus oder in der Wohnung.

Es gibt Minigewächshäuser aus einem dünnen, beweglichen Plastikmaterial, wobei sich im Gewächshausdeckel bereits Luftlöcher befinden. Andere Minigewächshäuser sind aus stabilerem, festem Kunststoff und verfügen über einen Deckel mit unterschiedlich weit zu öffnenden Lüftungsschlitzen. Beiden Arten gemeinsam ist normalerweise eine grüne Unterschale und ein durchsichtiges Dach. Die Größen der Minigewächshäuser können in der Grundfläche variieren, passen aber immer auf eine Fensterbank.

Zur Anzucht kann man entweder Anzuchterde verwenden oder – gebräuchlicher – die kleinen zusammengepressten Tabletten aus Torf. Die Presstabletten haben den Vorteil, dass man vorab genau sehen kann, wie viele Anzuchtplätze man im Minigewächshaus zur Verfügung haben wird. Die Tabletten müssen vor der Verwendung zunächst in ein Wasserbad getaucht werden, damit sie aufquellen können. Schon nach wenigen Minuten stehen sie zur Bepflanzung bereit.

Nun werden entweder in die Anzuchterde oder in die Torftöpfchen die entsprechenden gewünschten Samenkörner gepflanzt. Anzuchterde muss noch angegossen werden. Das Minigewächshaus wird an einen hellen, nicht zu warmen Standort gestellt. Damit sich ein feuchtwarmes Gewächshausklima entwickeln kann, kann man die Lüftungsschlitze zunächst noch leicht geschlossen halten, sollte diese aber nach einiger Zeit öffnen, damit die Anzucht atmen kann.

Es macht viel Freude, den Pflänzchen beim Wachsen zuzusehen. Ein späteres Umtopfen ist, insbesondere mit den Torftöpfchen, kinderleicht.