Grundwasserbrunnen

Ein Grundwasserbrunnen spart Leitungswasser

Wer einen Garten hat, hat sicher auch schon mal über einen Grundwasserbrunnen nachgedacht. Die Gartenbewässerung wäre wesentlich preisgünstiger und man verschwendete kein wertvolles Trinkwasser (das zudem oftmals zu kalkhaltig ist).
In den meisten Gemeinden ist der Bau eines Grundwasserbrunnens allerdings genehmigungspflichtig und zum Teil auch mit kostspieligen Auflagen (Gutachten, etc.) belegt. Die Bestimmungen sind regional sehr unterschiedlich – also unbedingt vorher bei den zuständigen Behörden informieren!
Wird ein anerkannter Brunnenbau-Betrieb mit den Arbeiten beauftragt, kennt dieser sich sicher mit den Bestimmungen aus und kann evtl. erforderliche Genehmigungen einholen. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, mit dem Bau eines Grundwasserbrunnens einen Fachmann zu beauftragen.
Beim Brunnenbau wird zunächst bis zur wasserführenden Erdschicht gebohrt (und sicherheitshalber einige Meter darüber hinaus). Dies erkennt man an der Beschaffenheit des beim Bohren geförderten Erdmaterials. Je nach Bodenbeschaffenheit und erwarteter Bohrtiefe gibt es zwei Verfahren: Die Trockenbohrung (bis zu einer Tiefe von 15 m) und die Spülbohrung (z.B. bei Lehmboden und bei Tiefen ab 10 m). Dann wird das Brunnenrohr verlegt.
Neben den Kosten für diese vom Brunnenbauer ausgeführten Arbeiten fallen noch die Kosten für eine Pumpe an, die für die Wasserförderung nötig ist.
Zu bedenken ist bei der Standortplanung also auch die Stromversorgung der Pumpe.