Gewächshausheizung

Gewächshausheizung – dem Frost ein Schnippchen schlagen

Für viele Gartenfreunde ist das Gewächshaus die ideale Methode, um Stecklinge zu züchten und Pflanzen auch über die kalte Jahreszeit hinweg zu pflegen. Der positive Effekt, nicht vom Außenwetter abhängig zu sein, stellt hierbei einem enormen Vorteil dar. Um jedoch eine optimal temperierte Umgebung für seine Pflanzen zu gewährleisten, ist oftmals eine Gewächshausheizung notwendig.

Diese existiert in einigen unterschiedlichen Varianten. Die Wärmeleistung wird entweder über einen herkömmlichen Stromanschluss oder über eine separate Gaszufuhr gewährleistet. Für kleinere Gewächshäuser ist eine Petroleumheizung zu empfehlen. Diese kann gezielt zu bestimmten Zeiten eingesetzt werden und ist nicht übermäßig kostspielig. Weitere Vorteile liegen in der leichten Bedienung und im geringen Gewicht. Der zugehörige Tank dieser Gewächshausheizung muss lediglich mit Petroleum befüllt werden und schon ist die Anlage einsatzbereit.

Nachteile gegenüber größeren Systemen mit externer Gaszufuhr oder Stromanschluss ist die Überwachung des Füllstandes und die ungleichmäßige Heizleistung. Mit der Petroleumvariante ist man dann gut beraten, wenn man lediglich den Frost aus dem Gewächshaus fernhalten möchte. Höhere Temperaturen werden nur durch kostenintensivere Systeme erbracht. Dafür liegen die Anschaffungskosten für eine Petroleum Gewächshausheizung bei etwa 30 Euro.

Die Variante der Gasheizung fungiert über eine Propanzuleitung. Hiermit können größere Gewächshäuser bis etwa 40 m² versorgt werden. Jedoch sollte man immer eine Ersatzgasflasche in Reserve haben, damit bei großen Temperaturstürzen immer genug Wärmeleistung erbracht werden kann. Der größte Nachteil an solch einer Anlage ist der hohe Anschaffungspreis und der kompliziertere Einbau.