Anzuchthaus

Das Anzuchthaus lässt Gemüse auch in kälteren Regionen wachsen

Der Winter ist für Gartenfreunde mit Sicherheit nicht die schönste Jahreszeit. Besonders der Pflanzenpflege kann man in dieser Zeit nicht besonders nachkommen. Für Menschen, welche sich auch in der kalten Saison um ihr Plänchen kümmern wollen ist ein Anzuchthaus eine gute Empfehlung.

Anzuchthaus

Ein Anzuchthaus kann in unterschiedlichsten Bauweisen und mit verschiedensten Materialien errichtet werden. Meist werden diese im Garten aufgestellt, um bestimmte Pflanzenarten vor Frost zu schützen oder diese durch Feuchtigkeit und gehobene Temperatur besser wachsen zu lassen und vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Ein solches Anzuchthaus wird allgemein hin auch als Gewächshaus bezeichnet. Andere Begriffe hierfür sind etwa das Treibhaus oder auch das Glashaus. Im Prinzip funktionieren jedoch alle gleich. Durch eine sonnendurchlässige Außenhaut wird die Wärme im Inneren des Anzuchthauses angestaut. So kann auch im Winter die Temperatur immer im positiven Bereich des Thermometers gehalten werden. Empfindliche Pflanzen können also auf diesem Wege vor dem Frost geschützt werden.

Anzuchhäuser ermöglichen auch in wetterbedingt ungünstigen Regionen einen Anbau von speziellen Gemüsesorte oder Kräuterpflanzen. Gerne werden auch Blumen in derartigen Treibhäusern gezüchtet. Hierzulande geht man mittlerweile verstärkt dazu über, das eigene Gemüse in einem Anzuchthaus wachsen zu lassen. Das ist nicht nur gesund, sondern auch noch gut für das eigene Gewissen, da man genau weiß, wo die Gurken oder Tomaten eigentlich herkommen. Eine giftige Pestizidbehandlung kann bei der eigenen Zucht somit verhindert werden.