Wasserpflanzen gegen Algen

Wasserpflanzen gegen Algen statt chemische Mittel

Um ein möglichst algenfreies Wasser zu erhalten, gibt es neben den herkömmlichen chemischen Mitteln auch natürliche Möglichkeiten, um vorbeugend gegen einen Algenbewuchs vorzugehen. In diesem Zusammenhang wachsen eine Vielzahl von Wasserpflanzen im nassen Milieu, welche frühzeitig gegen das Entstehen des Algenbewuchses eingesetzt werden können. Die Verbreitung der Algen ist sehr störend in Badeanlagen oder künstlichen Gewässern. Besonders für Aquarienbesitzer stellt der unerwünschte Algenbewuchs ein noch größeres Problem dar.

Wasserpflanzen gegen Algen wachsen extrem schnell und bauen ein überreichliches Nährstoffangebot ab. Damit entziehen sie den Algen ihre Nahrungsgrundlage. Empfehlenswert für den Einsatz gegen einen Algenbewuchs ist beispielsweise das sogenannte Hornkraut. Es ist eine frei schwimmende Wasserpflanze und zur schnellen Absorption der Nährstoffe hervorragend geeignet. Außerdem bieten sich Hornfarne, Ceraptoris genannt, als Wasserpflanzen gegen Algen an. Sie treiben an der Wasseroberfläche. Im fortlaufenden Gedeihen treiben sie kleine Wurzeln im Wasser aus und es entstehen zahlreiche Blattrosetten. Auch die Egeria, die altbekannte Wasserpest in eine tolle Wasserpflanze, welche gegen einen unliebsamen Algenbewuchs hilfreich ist. Für alle Arten der Wasserpest gilt, dass diese enorm zügig heranwachsen. Die Grundlage dafür bildet wiederum der überreichliche Nährstoffverbrauch. Wird dieser entzogen, so wird das Algenwachstum vermindert. Eine gute Variante im Kampf gegen Algen ist der Brasilianische Wasserefeu. Er ist ebenso wie der herkömmliche Efeu durch das Ausbilden von zahlreichen Ranken gekennzeichnet. Die unzähligen Wasserwurzeln entnehmen dem Wasser überschüssige Nährstoffe. Neben diesen Empfehlungen gibt es noch eine ganze Reihe anderer wirksamer Wasserpflanzen.