Schwimmteich

Schwimmteich: Der Badesee vor der Haustür

Schwimmteiche erfreuen sich seit einiger Zeit immer größerer Beliebtheit. Es handelt sich hierbei um kleine, künstlich angelegte Gewässer in meist privaten Gärten, die im Gegensatz zu Swimming Pools nicht chemisch, sondern rein biologisch gereinigt werden und somit voll im ökologischen Trend liegen.

Der klassische Schwimmteich besteht im Wesentlichen aus zwei Bestandteilen: der so genannten Schwimmzone und der Regenerationszone. Der zum Schwimmen vorgesehene Bereich sollte je nach Bedarf groß und tief genug (aber – wenn er auch Nichtschwimmern dienen soll – nicht zu tief) sein. In der Regenerationszone wird das Wasser durch gezielten Bewuchs mit geeigneten Pflanzen von Verunreinigungen befreit; es kann auch ein mechanischer Filter zum Einsatz kommen. Die beiden Bereiche sollten etwa gleich groß sein, also jeweils zwischen 30 und 70 Prozent betragen.

In der Anschaffung ist ein Schwimmteich in der Regel preisgünstiger als ein herkömmlicher Pool und das ungechlorte Wasser wird von den meisten Badenden auch besser vertragen. Es muss allerdings auch hier darauf geachtet werden, dass im Herbst nicht zuviel Laub im Teich verbleibt und dass im Winter längere Vereisungen verhindert werden, da sich sonst zuviel Kohlendioxid im Wasser bilden würde. Außerdem sind die örtlichen Bauvorschriften zu beachten. Bei bis zu 100 m² Größe und einer Tiefe bis 1,50 m ist eine Genehmigung meist nicht erforderlich. Wenn der Teich größer werden soll, ist eine Rücksprache beim Bauamt unabdingbar.