Schlupfwespen

Schlupfwespen – Einsatz bei der Schädlingsbekämpfung

Die Schlupfwespen gehören zu den so genannten Eiparasiten. Trotz des übel klingenden Namen sind sie von hoher Bedeutung in für den Garten und in der Landwirtschaft. Die Schlupfwespen gehören zu der Familie der Hautflügler. Einige nah verwandte Arten werden mittlerweile weltweit zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt, um auf giftige Chemikalien zu verzichten. Die Schlupfwespe paratisiert dabei meist Käfer, Schmetterlinge und einige Pflanzenwespen – also Schädlinge unserer Gärten. Weitere Arten können auch zur Bekämpfung von Spinnenkokons eingesetzt werden. Die Nachkommen der Wespe ernähren sich dann von den Spinneneiern oder allgemein dem Wirt, wenn sie an größeren Lebewesen hängen. Die Schlupfwespe sticht in den Körper ihrer Opfer, in ihre Laven oder Eier und pumpt ihre Eier hinein. Die Larven fressen sich dann von Innen heraus ihren Weg ins Freie und töten dabei ihren unfreiwilligen Wirt. Anschließend verpuppen sie sich und verlassen durch die geschaffenen Öffnungen ihre Opfer. Schlupfwespen sind weitaus effektiver als menschliche Arbeit mit Giften und Chemikalien. Dazu sind sich noch für den Menschen absolut ungefährlich. Man kann sie im Versandhandel als Puppen, die auf Pappstreifen geklebt sind, kaufen und zuhause auf seine Schädlinge loslassen. Dabei erwirbt man meist spezialisierte Arten (Blattläuse, Mehlmotten, Speisemotten, Woll – und Schmierläuse, usw. ). Dazu befragt man am besten den Fachhändler seines Vertrauens in der Nähe oder setzt sich mit weiterführender Literatur auseinander.