Schädling

Der Schädling im Garten: Insekten, Pilze und Wildkräuter

Als Schädling im Garten werden Insekten, Pilze und auch Wildkräuter bezeichnet, die den von Menschen kultivierten Pflanzen schaden. Verschiedene Milben, Pilze und Insekten stören die wirtschaftliche Nutzung der Pflanzen. Einige sind überwiegend in Räumen, Gewächshäusern oder im Agrarbereich und Garten vertreten. Am meisten sind Monokulturen betroffen. Schnecken z.B. schädigen durch Fraß, einige Milbenarten und Läuse durch Stechen und folgendem Aussaugen wichtiger Stoffe in Pflanzenteilen, andere durch das Verkleben der wichtigen Atmungsorgane der Pflanzen. Auch einige Tiere, wie Nager, zerstören durch Fraß an wichtigen Pflanzenteilen. Wildkräuter werden auf der wirtschaftlichen Nutzfläche als Unkräuter bezeichnet. Diese entziehen den Pflanzen ihre nötigen Wachstumsbedingungen wie Wasser, Licht und Nährstoffe.

Durch bestimmte Vorsorgemaßnahmen kann der Schädling im Garten bedingt und nur teilweise ferngehalten werden, wie z.B. durch Hauben gegen Fraßschäden. Auch die Bekämpfung ist bedingt biologisch oder chemisch möglich. Vorerst werden am besten die biologischen Bekämpfungsmittel in Betracht gezogen. Zum Beispiel sind es Hausmittel wie Bier, Backpulver und anderes. Am meisten werden die Mittel in Gärten angewendet, da hier die Fläche kleiner und anders als Ackerfläche zu bewirtschaften ist. Die chemischen Bekämpfungsmittel sind nach Schädlingsart unterteilt. Wer auf der Verpackung das Wort Fungizid liest, erhält ein Mittel gegen Pilze, ein Insektizid ist gegen Insekten, Akarizide bekämpfen Milben und Herbarizide sind gegen die so genannten Unkräuter.

Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung von Schädlingen findet man in entsprechender Literatur und den umfangreichen Informationen im Internet.