Nützlinge

Infos über Nützlinge im Garten

Müsste ein Gartenfreund alles das tun, was von bestimmten Tier- und Insektengruppen getan wird, so wäre er vollkommen überfordert und müsste den Garten, Garten sein lassen. Es sind die kleinen Nützlinge in unseren Gärten, die so einen Albtraum nicht wahr werden lassen und helfen, Freude und nicht nur Arbeit an dem Garten zu haben. Sie bekämpfen nicht nur die Schadinsekten mit der Blattlaus an der Spitze, sondern vernichten auch Schnecken und anderes Getier, welches der Flora Schaden zufügt.

So zählen die verschiedensten Insekten, wie zum Beispiel Wespen, natürlich die Bienen, Marienkäfer, Gallmücken und viele andere zu den Nützlingen. Aber auch größere Tiere, wie die Kröte, die Eidechse oder Blindschleiche zählen dazu, genau wie die Säugetiere Igel, Spitzmaus oder die Fledermaus. Wir sollten diesen im Untergrund arbeitenden Helfern mit Respekt begegnen und zu ihrer Erhaltung beitragen, denn der Nützlingsschutz ist Naturschutz.

In aufgeräumten Landschaften – und da zählen ja unsere Gärten dazu – hat es ein Nützling schwer, sein Dasein zu fristen oder gar heimisch zu werden. Es ist natürlich nicht immer möglich, optimale Bedingungen für die kleinen Helfer zu schaffen, aber eine kleine Ecke sollte schon für ihre Bedürfnisse naturbelassen bleiben. So könnte der Umstand genutzt werden, dass viele nützliche Insekten und Spinnen unter anderem in vergammelten Samenkapseln, Stauden und abgefallenem Laub überwintern und als Rückzugsoase nutzen.

Wer nun seinen Garten erst im Frühling und nicht wie allgemein üblich im Spätherbst gründlich säubert, hat eine ganze Menge für den Nützlingsschutz getan. Während in freier Natur die weit verbreiteten Trockenmauern, Steinhaufen aber auch Reisig- und Totholzansammlungen als Versteckmöglichkeiten dienen, können in kleinen Gärten so genannte Insektenhotels angeboten werden. Viele Nützlinge nehmen solche Unterkünfte gern an und danken es durch intensive Mitarbeit im Garten …