Kräuselkrankheit

Die Kräuselkrankheit = Pilzbefall von Pflanzen

Die Kräuselkrankheit lässt sich gerade im Frühjahr gut sehen. Die Blätter der betroffenen Pflanze sind deformiert, blasig und ausgerieben. Teilweise ergeben sich auch Verdickungen und Verfärbungen von weißlich–grün bis rot. Auf der Blattoberseite bildet sich dann ein samtiger Belag. Die betroffenen Blätter vertrocknen langsam und fallen oft noch im Frühling von den Bäumen. Dies schwächt den Baum, da er nun weniger Assimilationsfläche zur Verfügung hat. Die Kräuselkrankheit überwintert in den Knospen der Pflanze, der Rinde und in den Zweigen. Die Knospen werden durch den Pilz bereits sehr frühzeitig infiziert, oftmals gerade, wenn sie beginnen zu schwellen. In dieser Phase werden die Knospen dicker und die einzelnen Knospenschuppen beginnen sich gegeneinander zu verschieben. Den dabei entstehenden Eingang nutzt dann der Pilz und verbreitet sich dann mit einsetzendem Austrieb auf alle neuen Blätter. Zudem fördert feuchtes Wetter diesen Prozess zunehmend. Gerade bei Pfirsichen ist eine sehr frühe Infektion zu beobachten. Die ersten Behandlungen sollten bei Temperaturen über 10° C beginnen. Wer den Pilz bezwingen möchte, darf nicht trödeln. Sobald die genannte Temperaturmarke überschritten wird, sollte das Präparat Neudo-Vital genutzt werden. Um einen deutlichen Effekt zu erzielen, muss die Behandlung über mehrere Monate fortgesetzt werden. Mit einer einmaligen Behandlung ist niemandem geholfen. Zwar ist keine vollkommene Heilung möglich, doch kann man die Schäden weitestgehend reduzieren. Falls sich die ersten Symptome ergeben, ist es bereits zu spät für eine Behandlung.