Gartenerde selbst herstellen

Gartenerde selbst herstellen durch Kompostierung

Die Zahl der Gartenfreunde nahm besonders in den letzten Jahren wieder verstärkt zu. Die Erklärung hierfür ist recht simpel. Man versucht vermehrt aus dem stressigen Alltag in der Stadt zu entkommen und besinnt sich auf ein paar ruhige Stunden in der Woche im eigenen Garten. Der eigene Anbau von Früchten und Gemüse setzt noch das passende i-Tüpfelchen. Doch zu einer guten Ernte gehört ebenso gute Gartenerde.

Diese gibt es, wie jeder weiß, in jedem Baumarkt zu kaufen. Es gibt tausende verschiedene Sorten, von der Pflanzenerde über die Blumenerde, bis hin zur Anzuchterde. Die entsprechende Beratung hierzu in den Märkten lässt häufig zu wünschen übrig. Da ist es viel besser, die Erde einfach selbst herzustellen.

Das gekaufte Produkt ist nicht immer auch das Beste. Das Anlegen eines eigenen Komposthaufens kann in diesem Zusammenhang durchaus Sinn machen. Hierzu sind jedoch einige Tricks und Kniffe notwendig. Fest steht, Kompost bietet die beste Basis für Pflanzen. Zum Anlegen eines Komposts genügen organische Abfälle und eine Fläche, auf welcher der stinkende Haufen nicht stört. In Kleingärten kann auch ein Kompostbehälter genutzt werden. Am besten ist es, wenn die Abfallsorten möglichst gut durchmischt werden. Auch die Art der organischen Substanzen sollte so unterschiedlich wie möglich sein. Dann kann eine nährstoffreiche Gartenerde entstehen. Am besten eignen sich Eierschalen, Unkraut und Gras, sowie Küchenreste zum kompostieren.