Eibe stutzen

Durch Stutzen kann man die Eibe fast in jede Form bringen

Die Eibe wächst fast auf jedem Boden. Ob pralles Sonnenlicht oder im tiefen Schatten. Die Pflanze wächst unterschiedlich schnell. Wird sie gestutzt, verlangsamt sich zwar ihr Wachstum, dafür wird ihr Laub dichter und sie erreicht ein hohes Alter. Das sehr elastische und dauerhafte Holz dieses Baumes wurde schon immer hoch geschätzt. Gerade bei Sportartikeln, wie Bögen und Armbrüste, wurde sie oft verwendet. Für die Gärten wurde eine spezielle Eibenart gezüchtet. Diese lässt sich leicht stutzen und damit gut in Hecken oder Zierbäume verwandeln. Diese schätzen einen guten, kalkhaltigen, nährstoffreichen und wasserdurchlässigen Boden.

Die Eibe sollte man mit einem Verjüngungsschnitt stutzen. Dann treiben sie auch wieder aus dem alten Holz aus und werden dicht und buschig. Durch den Formschnitt kann die Pflanze in jeder beliebigen Höhe gehalten werden. Gerade als schön gestutzte Solitärpflanze ist eine Säuleneibe sehr beliebt bei Gartenbesitzer. Der Baum kann fast in jede gewünschte Wuchsform gebracht werden. Gefordert ist nur ein gezielter Formschnitt. Sollte eine Eibe doch einmal verkahlen, ist ein radikaler Verjüngungsschnitt gefragt. Das Gehölz wird nach einer kurzen Erholungsphase dankbar mit neuer Kraft austreiben und kann dann wiederum durch jahrelanges beständiges Trimmen in die Wunschform gebracht werden.

Geschnitten und gestutzt wird immer im Frühling, kurz vor dem Austrieb. Aber auch in der restlichen Jahreszeit erträgt die Pflanze tapfer jegliche Beschneidungen. Achten sollte man allerdings auf eventuell brütende Vögel.