Schlafbaum

Der Schlafbaum braucht ausreichenden Frostschutz

Der Schlafbaum hat seinen Namen durch seine Blätter erhalten. Diese klappen sich nachts zusammen. Er ist eine Pflanze, die sich absolut ohne Probleme aus seinen Samen ziehen lässt und dazu noch recht schnell wächst. Hat er erst das zweite Jahr überstanden, ist der Baum auch in milderen Gegenden als winterhart einzuschätzen. In den ersten Jahren kann er zwar ebenfalls draußen bleiben, doch sollte man dann zumindest für einen ausreichenden Frostschutz gesorgt haben. Gerade der Wurzelbereich muss dann gut geschützt sein.

Der Schlafbaum fühlt sich in humosen, tiefgründigen Boden ohne Staunässe am wohlsten. Er liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Am besten gedeiht er jedoch in der prallen Sonne. Sofern es seine Größe noch zulässt, kann er auch als Kübelpflanze kultiviert werden. Auch in diesem Fall muss für einen guten Winterschutz gesorgt werden. Der Schlafbaum braucht sehr viel Aufmerksamkeit und Pflege, eine reichliche Wässerung und ein Gespür dafür, wann genug getan wurde. Gerade junge Pflanzen werden oft von wohlwollenden Hobbygärtnern regelrecht ersäuft. Allgemein gilt, dass die Erde feucht, aber nicht nass sein sollte. Wenigstens ist die Wahrscheinlichkeit eines Schädlingsbefalls sehr gering. Vereinzelter Blattfall muss kein Grund zur Beunruhigung sein. Oft wachsen die Blätter schneller nach als vermutet.

Obwohl der Schlafbaum sehr pflegebedürftig ist und manchmal etwas zickig erscheint, lohnt die Anschaffung auf alle Fälle. Hat man erst einmal das rechte Maß gefunden, wird man viel Freude haben.