Schachtelhalm

Der Schachtelhalm hat weitverzweigte Wurzeln

Der Schachtelhalm, eigentlich auch als Acker-Schachtelhalm bekannt, wächst, wie es der Name schon sagt, auf Äckern und Wiesen, am Wegrand und natürlich in jedem Garten. Der vorbildliche Gärtner mag ihn nicht in seinem Garten und versucht, ihn zu bekämpfen. Dazu hat er nicht viele Möglichkeiten.

Zum einen kann er den Boden für seine Beete gut vorbereiten und wenn der Schachtelhalm aus der Erde sprießt, diesen schnell beseitigen. Wenn allerdings der Schachtelhalm sich im eigenen Garten richtig wohl fühlt, sollte man den Ursachen dieses Wohlfühlens nachgehen. Eine Ursache kann sein, dass der Boden zu feucht ist. Hier hilft eine gute Drainage, um die Bodenfeuchtigkeit in Grenzen zu halten.

Der Schachtelhalm ist eine der ältesten Pflanzen auf unserer Erde. Während er über der Erde nicht sehr hoch wird, verzweigen sich seine Wurzeln unter der Erde zu einem dichten Netz. Hat der Schachtelhalm seine Wurzeln erst einmal gut verzweigt, hat der Gärtner einiges zu tun, um auch die kleinsten Wurzelreste aus seinem Garten zu entfernen.

Aber der Schachtelhalm kann dem Gärtner auch von Nutzen sein. So kann dieser mit Schachtelhalmpflanzen eine Art Jauche herstellen, die wiederum Insekten an Pflanzen bekämpfen kann. Zusätzlich stärkt diese Jauche die Pflanzen durch den Gehalt an Kieselsäure im Schachtelhalm. Dadurch wird vor allem das Bindegewebe der Pflanzen gefestigt und zugleich wird Schädlingen das Eindringen in die Pflanzen schwer gemacht. Der erfahrene Gärtner kann aus Schachtelhalmen einen Tee kochen, mit dem er seine Obstbäume oder Tomatenpflanzen besprühen kann, wenn diese vom Mehltau oder Rost befallen sind.