Oleander überwintern

Tipps und Tricks zum Überwintern von Oleander

Wer sich lange an seinem Oleander erfreuen möchte, sollte auf die richtige Pflege achten. Besonders wichtig ist es, den Oleander sicher durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Der Oleander verträgt keine Minusgrade und sollte deshalb vor dem ersten Nachtfrost in sein Winterquartier einziehen.

Oleander im Topf

Vor dem Überwintern in einem kühlen, aber trockenen Raum, sollten die Blüten entfernt werden, sowie vertrocknete und abgestorbene Oleanderblätter. Weiter sollten die Äste zurückgeschnitten werden, damit die Pflanze im Frühling wieder kräftig austreibt.

Wer idealerweise über einen Kellerraum verfügt, der mit einem Fenster ausgestattet ist, kann seine Pflanze dort überwintern lassen. Doch viele Kellerräume sind dunkel und verfügen über kein Tageslicht. Der Oleander sollte aber mindestens sechs bis acht Stunden täglich beleuchtet werden, damit die Pflanze nicht den Lichtrhythmus verliert. Clevere Pflanzenliebhaber benützen dafür eine Lampe, die sich durch eine Zeitschaltuhr steuern lässt. Die ideale Temperatur beim Überwintern des Oleander liegt bei ungefähr acht bis zehn Grad.

Man sollte auch auf keinem Fall vergessen, seinen Oleander immer wieder zu gießen. Er benötigt klarerweise nicht so viel Wasser, wie im Sommer, aber wenn die Wurzelballen austrockenen, kann der schönste Oleander eingehen. Der Oleander sollte also alle zwei bis drei Wochen gegossen werden, damit dies nicht geschehen kann.