Margerite überwintern

Eine Margerite sollte hell und kühl überwintern

Margeriten zeigen ihre schlichten Blüten gefüllt oder nicht gefüllt in wunderschönen rot und rosa Tönen oder auch in weiß. Diese wachsen an geraden Stängeln und bieten mit ihrer schlichten Schönheit in jedem Garten als Topfpflanzen einen Blickfang.

Wenn die früh austreibenden Blüten verwelkt sind, sollten diese sofort zurück geschnitten werden, damit sie im Spätsommer nochmals austreiben und den Pflanzenfreund erneut erfreuen.

Hält der Winter Einzug ins Land, müssen Kübelpflanzen überwintert werden. Auch Margeriten lassen sich im kühlen (5 – 10 Grad), hellen Winterquartier für das nächste Jahr aufbewahren. Bevor die Margerite überwintern kann, sollte sie etwas zurück geschnitten werden. Dabei kann der Rückschnitt sogar ein Drittel betragen. Im Winterquartier selbst sollte die Pflanze nur wenig gegossen werden, aber auch nicht ganz austrocknen. Hierbei gilt, je kälter es ist, um so weniger Wasser benötigt die Pflanze. Sollte die Pflanze ihre Blätter abwerfen, ist dies auch normal. Verwelkende oder braune Blätter sollten immer wieder entfernt werden.

Ab März kann nach erfolgreichem Überwintern die Margerite langsam wieder an das herannahende Frühjahr und damit an die wärmere Jahreszeit gewöhnt werden. Dazu sollte sie langsam in ein wärmeres, helleres Quartier umziehen. Der Vorteil hierbei ist, dass die Blüten schneller für das Frühjahr treiben. Dazu benötigt die Pflanze auch wieder mehr Wasser.

Sind dann endlich die Eisheiligen vorbei und die Sonne erwärmt wieder den Boden, ist auch die Zeit der Überwinterung vorbei. Margeriten und andere Kübelpflanzen können ihren Standort im sonnigen Garten oder auf den Balkonen einnehmen und erneut in ihrer gesamten Blütenpracht erstrahlen.