Marktschirme

Auch für den Hausgebrauch: Marktschirme

Als so genannte Marktschirme werden sehr große Sonnenschirme bezeichnet, die nicht nur einen sehr großen und stabilen Standfuß und Masten haben, sondern im aufgespannten Zustand auch eine sehr große Schirmfläche. Ihren Namen verdanken die heute für den Privatgebrauch modern gewordenen Marktschirme ihren Verwandten, den großen Sonnenschirmen, die auf Märkten, Veranstaltungen oder zum Beispiel in Biergärten zum Einsatz kommen.

Marktschirme haben nicht unbedingt die klassische runde Schirmform der herkömmlichen Sonnenschirme. Neben den runden Modellen gibt es auch eckige Schirmformen. Quadratische und rechteckige Schirmformen sind ebenso häufig, wie sechs- oder achteckige Schirme. Eine eher seltene Form ist der Marktschirm mit zwei Standfüßen. Bei ihm spannt sich ein länglicher, rechteckiger Schirm zeltartig über zwei Masten auf.

Das Bauprinzip des Marktschirms ähnelt dem des Sonnenschirms. Bedingt durch die Höhe, wird der Marktschirm jedoch nicht unmittelbar mit Muskelkraft aufgespannt, zumal die geforderte Höhe auch die Fähigkeiten eines durchschnittlich großen Menschen übersteigen würde. Der Aufspannmechanismus mit Streben und Mittelhalterung ist deshalb beim Marktschirm um einen Seilzug ergänzt. Dieser Seilzug wird meist durch einen Kurbelmechanismus verstärkt, der auch eine Sicherung enthält, so dass das Aufspannen schnell, einfach und vor allem sicher erfolgen kann. Wird das Seil arretiert, so kann der Schirm nicht mehr zusammenfallen.

Die Standfüße der Marktschirme müssen sehr schwer und robust sein, da möglicher Wind in den großflächigen Schirmen einen enormen Druck erzeugen kann. Deshalb sind Standfüße von Marktschirmen häufig aus Zement oder Stein und so schwer, dass sie von einer einzelnen Person nicht mehr gehoben werden können.