Gartenmöbel aus Robinienholz

Gartenmöbel aus Robilienholz relativ unbekannt

Ein in Deutschland noch relativ unbekanntes Material für die Herstellung von Gartenmöbeln ist das Holz der Robinie. Die Baumart Robinie verdankt ihrem Namen der offiziellen Bezeichnung Robinia pseudoacacia. Diese Holzart setzt sich mehr und mehr gegen die bisher gängigen, aber umwelttechnisch bedenklichen Tropenhölzern durch. Es handelt sich um eine im europäischen Raum einheimische Holzart.

Das Holz der Robinie ist sehr gut für den Außenbereich und im Garten geeignet, da es trotz einer sehr guten Härte elastisch und zäh ist. Auch ist unter Witterungseinflüssen ist kein nennenswerter Schwund erkennbar. Es ist leicht zu bearbeiten und kann im Außenbereich ohne spezielle Imprägnierung eingesetzt werden. Das Holz der Robinie zählt mit einer „darrtrockenen“ Rohrdichte zu den schwersten einheimischen Nutzhölzern.

Die meisten anderen Holzaren speichern viel Wasser, dadurch setzt ohne Imprägnierung der Verwitterungsprozess ein. Die Robinie enthält durchschnittlich nur knapp 40% Feuchtigkeit. Das hat zur Folge, dass das Robinienholz im Gegensatz zu anderen Nutzhölzern weniger „arbeitet“ und weniger Verformungen auftreten.

Die Farbe des Robinienholzes ist im frischen Zustand hell mit einer gelben oder grünlichen Einfärbung. Interessanterweise verfärbt sich das Holz durch den Trockenvorgang in ein dunkles, sattes Braun. Durch Witterungseinflüsse entsteht auf der Oberfläche eine Patina, die silbern schimmert. Dadurch ähnelt Robinienholz einigen Tropenholz-Sorten, wie zum Beispiel dem Teakholz.

Durch die hohe Festigkeit und trotzdem vorhandene Elastizität ist Robinienholz daher eine sehr gute Alternative für Gartenmöbel, da diese durch Wind und Wetter und natürlich auch durch Gebrauch stark beansprucht werden.