Hochbeet anlegen

Um den Rücken zu schonen, sollten Sie ein Hochbeet anlegen

Mit zunehmendem Alter weiß man die Vorzüge eines Hochbeetes zu schätzen, da das mühsame Bücken beim Ernten entfällt.

Ein Hochbeet kann auch ein Laie anlegen. Es empfiehlt sich, unter das Hochbeet einen feinmaschigen Draht auszulegen, damit Wühlmäuse nicht an das kostbare Gemüse kommen. Der Korpus kann aus massiven Holzdielen aus preiswerter Fichte oder Tanne, die auch für den Fußbodenbau Verwendung finden, gefertigt werden. Im Baumarkt kann man sich die Bretter bereits in der passenden Größe zuschneiden lassen. Da die Bretter Nut und Feder haben, werden sie ineinander gesteckt, wobei die Nut nach oben zeigen sollte, damit sich kein Wasser darin sammeln kann. In den Ecken sollten die Dielenbretter auf senkrechte Kanthölzer verschraubt werden. Zusätzlich sollten 3 Metallwinkel pro Ecke eingearbeitet werden, um die Stabilität zu erhöhen. Sinnvoll ist auch das Anbringen von umlaufenden überstehenden Holzleisten über der obersten Bretterschicht, um Regenwasser abzuhalten. Außerdem kann dort bequem ein Gefäß oder ein Korb abgestellt werden, um die Hände für das Pflücken des Erntegutes frei zu haben.

Zum Schluss sollte das Holz von außen – nicht von innen – mit einer Wetterschutzlasur behandelt werden. Das Hochbeet wird zuletzt zu 1/3 mit Ästen, zu 1/3 mit Kompost oder Mist und schließlich zu 1/3 mit guter Erde befüllt. Dann kann man es anlegen und bepflanzen oder ansäen. Die Ernte kann wegen der höheren Temperaturen früher erfolgen.