Birkenfeige

Birkenfeige – allgemein bekannt

(Ficus benjamina)

  • Temperatur: 15 – 21 ° C
  • Licht: schattig
  • Luftfeuchtigkeit: hoch
  • Gießen: mäßig
  • Pflege: relativ einfach

Die Birkenfeige ist überall bekannt, da sie sehr häufig im Handel und auch Supermärkten angeboten wird. Die Birkenfeige gehört zu den Zierfeigen und hat ausschwingende, zarte Triebe und zudem lanzettliche Blätter, die sehr elegant wirken. Mit ihrem offenen Wuchs eignet sie sich für alle Stilrichtungen.

Die Birkenfeige verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung, mögen es aber dennoch warm. Sie werden maximal 1,5 m hoch und 1,2 m breit, sofern sie genügend Platz haben, um sich auszubreiten. Für ein gutes Wachstum ist eine 14tägige Düngung nötig. Damit sollte aber im Winter ausgesetzt und auch die Wasserzufuhr etwas zurückgenommen werden.

Schertfarn

Schwertfarn – sehr beliebt

(Nephrolepis exaltata Bostoniensis)

  • Temperatur: 15 – 21 ° C
  • Licht: schattig
  • Luftfeuchtigkeit: hoch
  • Gießen: reichlich
  • Pflege: problemlos

Der Schwertfarn ist eine sehr beliebte und weit verbreitete Pflanze. Er ist zwar sehr üppig, aber doch anmutig. Er hat schwertförmige Wedel unterschiedlichster Art. Manche sind gekraust, andere dagegen feingeteilt. Der Schwertfarn – auch Nierenschuppenfarn genannt –  eignet sich wunderbar als Solitärpflanze, am besten in einer Blumenampel oder etwas erhöht auf einem Sockel o. ä. Er passt fast zu jeder Einrichtung.

Der Schwertfarn verträgt absolut keine Sonne und sollte auch relativ warm stehen. Die Wedel werden bis zu 90 cm lang; an einem idealen Standort, bei guter Pflege oft sogar auch 1,8 m. Dazu muss er aber wirklich regelmäßig gut gewässert und mit ausreichend Luftfeuchtigkeit versorgt werden, sonst fangen die Blätter gleich an zu welken und zu trocknen. Während der Wachstumszeit sollte der Schwertfarn zweiwöchentlich gedüngt werden, ansonsten nur einmal im Monat. Für Farne gibt es zum Umpflanzen ein extra Farnsubstrat. Eine ähnliche Pflanze ist der Nephrolepsis cordifolia; dieser ist aber kleiner und seine Wedel werden nur etwa 60 cm lang.

Bergpalme

Bergpalme – ideal fürs Bad

(Chamaedorea elegans Bella)

  • Temperatur: 15 – 21 ° C
  • Licht: indirekte Sonne
  • Luftfeuchtigkeit: mittel
  • Gießen: reichlich
  • Pflege: problemlos

Die Bergpalme hat von einem Mittelstamm ausschwingende, zarte und stark gefiederte Wedel. Sind die Wedel noch jung, zeigen sie ein frisches Grün; später dunkeln die Wedel dann nach. Sind die Pflanzen voll entwickelt, bilden sich verzweigte, kleine Blütenstände mit perlenartigen, gelben Blüten. Bergpalmen gedeihen besonders gut in Badezimmern. Kleinere Pflanzen machen sich auch gut in Terrarien oder auch Flaschengärten.

Die Bergpalme braucht eine gleichbleibende Wärme zwischen 15 und 21 ° C und zudem die indirekte Sonne. Es dauert mehrere Jahre, bis die Bergpalme ihre maximale Größe von etwa 90 cm erreicht. Sie wird zudem ca. 45 cm breit. Man kann im Handel meist nur kleine Pflanzen kaufen. Die Bergpalme sollte nur umgepflanzt werden, wenn die Wurzeln den alten Topf vollständig ausfüllen. Am besten gedeiht die Bergpalme in lehmhaltiger Erde. Sie sollte zudem im Winter etwas sparsamer gegossen werden. Der Bergpalme ähnlich ist die Chamaedorea erumpens. Sie bildet ein Büschel schlanker, bambusartiger Stämme und wird sogar zwischen 2 und 2,5 m hoch.

Rhoeo

Rhoeo – mit farbigen Blättern

(Rhoeo spathacea Variegata)

  • Temperatur: 15 – 21 ° C
  • Licht: indirekte Sonne
  • Luftfeuchtigkeit: mittel
  • Gießen: reichlich
  • Pflege: relativ einfach

Der Rhoeo ist eine spitzblättrige Pflanze, die lange Blätter in einer ausschwingenden Form hat. Die Blätter weisen eine wunderschöne Färbung in rot, grün und gelb auf. Die Oberseiten sind gelb und cremefarben gestreift, die Unterseiten purpurfarben. Der Rhoeo hat sehr ungewöhnliche, dreiblättrige, weiße Blüten, die in bootförmigen Hochblättern sitzen. Damit die Pflanze gut zur Geltung kommt, sollte sie unbedingt alleine stehen.

Beim Rhoeo ist unbedingt auf eine hohe Luftfeuchtigkeit zu achen, die mit einem kiesgefüllten, nassen Untersetzer erreicht werden kann. Die Pflanze benötigt einen warmen Standort mit indirekter Sonne. Die Höhe beträgt maximal 30 cm. Damit der Rhoeo weiterhin aufrecht wächst, sollten die Bodentriebe ausgebrochen werden. Ein Umtopfen jedes zweite Frühjahr reicht völlig aus.

Bogenhanf

Bogenhanf – Schwiegermutterzunge

(Sansevieria trifasciata)

  • Temperatur: 15 – 21 ° C
  • Licht: indirekte Sonne
  • Luftfeuchtigkeit: mittel
  • Gießen: mäßig
  • Pflege: relativ einfach

Der Bogenhanf hat sehr lange, aufrecht wachsende Blätter. Sie treiben büschelig aus einem unterirdischen Spross aus. Sie haben am Rand goldene Bänder und sind dick und ledrig. Mehrere spitzblättrige Pflanzen ergeben mit dem Bogenhanf einen schönen Blickfang. Ober aber, man stellt den Bogenhanf alleine.

Der Bogenhanf benötigt die indirekte Sonne an einem warmen Platz. Die Blätter können bis zu 1 m Länge erreichen. Der Bogenhanf bzw. die Schwiegermutterzunge solle nur alle vier Wochen gedüngt werden. Zudem sollte auch nur die Hälfte der empfohlenen Menge eines Flüssigdüngers verwendet werden.