Kakteen Ableger

Wenig Pflege und viel Spaß: Kakteen Ableger

Kakteen sind für ihre Genügsamkeit bekannt und zeichnen sich durch eine einfache Pflege aus. Sie gehören zu den Sukkulenten (Saftpflanzen) und stammen ursprünglich aus Amerika. Alle Kakteenarten, die z. B. im Mittelmeerraum oder in Australien zu finden sind, wurden dort durch Menschen kultiviert. Sie gedeihen im Allgemeinen in sehr trockenen Gebieten und sind deshalb in der Lage, viel Flüssigkeit auf einmal aufzunehmen und diese zu speichern (z. B. nach einem Regenschauer). Kakteen sind Samenpflanzen, deren bestäubte Blüten im Fruchtknoten Samen keimen lassen. Viele Kakteenliebhaber vermehren ihre Sukkulenten aber auch durch Ableger. Ein schmerzhaftes Pieksen der Dornen kann ganz leicht vermieden werden, in dem eine schützende Zeitungsmanschette um den Ableger herum gelegt wird.

kakteenbild

Der Ableger kann durch Drehen (oder einfaches Abschneiden dicht von der Mutterpflanze) gelöst werden. Oft geht dies schon fast von selbst und es befinden sich kleine Wurzelspitzen an den Stecklingen. Danach sollte der Ableger für einige Tage ruhen, so kann die Schnittstelle gut abtrocknen. Dann drücken Sie ihn leicht in ein Sand-Erde-Gemisch (z. B. in einem Glas) – jedoch nur so tief, wie die Wurzelstelle selbst ist und halten Sie ihn feucht. Sobald er groß genug ist, kann der Ableger in eine gute Kakteenerde umgepflanzt werden. Viel Erfolg dabei!

Hier noch eine Bild von einem Kaktus Ableger:

Kaktus Ableger

Bonsai schneiden

Bonsai schneiden – hier ist großes Fingerspitzengefühl gefragt

Die richtige Behandlung eines Bonsai ist sehr wichtig für sein Wachstum, insbesondere sollte der Boden immer gut bewässert sein. Experten sagen, allein die Bewässerung eines Bonsais zu erlernen, dauert drei Jahre. Doch sicherlich ist es – besonders am Anfang – sinnvoll, sich in einem Fachgeschäft oder im Internet zu informieren.

Grosse Bedeutung hat auch das Bonsai Schneiden – hier eignet sich eine robuste Schere am besten. Wenn für den eigenen Geschmack die Blätter am Bonsai etwas zu gross erscheinen, kann man sie zweimal im Jahr (am besten im Frühjahr und Herbst) zunächst auf einer Seite abschneiden. Im nächsten Jahr sollte der Bonsai dann auf einer Seite schon kleinere Blätter haben. Gefällt dies wider Erwarten nicht, sind die Blätter nur auf einer Seite kleiner und man kürzt sie beim nächsten Schneiden weniger.

Die geringe Größe des Baums führt dazu, dass ein falsches Beschneiden schnell die Wurzeln absterben lassen kann. Mit Kupfer- oder Aluminiumdraht, den man um den Stamm wickelt, kann man dagegen schon mit einer einfachen Methode erreichen, dass der Bonsai-Baum in die gewünschte Form wächst. Diesen kann man auch um die Zweige und Triebe wickeln, so dass sie getrimmt werden und so 6 bis 9 Monate wachsen. Dies geht bei größeren Bonsais nicht so gut, hier eignen sich Schraub-Klemmen für die Zweige besser.

Palmenfarn

Tipps zur Aufstellung und Pflege des Palmfarnes

Der Palmenfarn gehört zu der Familie der Palmfarngewächse, die sich im Unterschied zu normalen Farnen über ihre Blüte fortpflanzen.
Ein junger Palmfarn sieht kugelförmig aus und ist hellbraun. Es dauert ungefähr ein Jahr, bis sich das erste Blatt bildet. So ein Blatt, auch Wedel genannt, ist samtig und behaart. Da ein Palmfarn nur sehr langsam wächst, kann er auch sehr alt werden. Man schätzt, dass er einige Jahrhunderte alt werden kann. Bei solch alten Pflanzen kann der Stamm sogar zwei bis drei Meter hoch sein. Er entsteht aus den abgestorbenen Blättern.
In einer hellen Wohnung fühlt sich der Palmfarn wohl. Er benötigt nur wenig Wasser, dafür aber eine gleichmäßig warme Raumtemperatur. Zum Frühjahr kann er bedenkenlos in den Garten oder auf die Terrasse umziehen. Zum Herbst allerdings sollte man ihn wieder ins Haus holen. Der Palmfarn braucht nun eine Winterpause. Deshalb sollte man ihn in einen Raum stellen, in dem es kühl und nicht so hell ist. Gönnt man ihm diese Winterpause nicht, wächst er weiter.
Nach seiner Winterpause braucht der Palmfarn einen hellen und wärmeren Platz. Die direkte Sonne verträgt er nach seiner Winterzeit schlecht. In der nächsten Zeit wird die Pflanze neue Wedel bilden. Günstig wäre es, den Topf öfter zu drehen, damit seine Wedel gleichmäßig in alle Richtungen wachsen können. In dieser Wachstumszeit wird der Palmfarn etwas gedüngt. Für den Rest des Jahres bedarf es keiner weiteren Düngung.

Croton

Croton – auch Wunderstrauch genannt

(Codiaeum variegatum var. pictum)

  • Temperatur: 15 – 21 ° C
  • Licht: sonnig
  • Luftfeuchtigkeit: hoch
  • Gießen: reichlich
  • Pflege: relativ einfach

Der Croton ist eine aufrecht wachsende, großblättrige Pflanze. Diese leuchtend bunten, tropischen Sträucher haben eine sehr unterschiedliche Blattform, Blattfarbe und Blattgröße. Junge Blätter sind zunächst grün, färben sich jedoch später rot, orange oder auch violett. Sind die Pflanzen jedoch schon etwas älter, werfen sie Blätter ab. Dies kann jedoch durch hohe Luftfeuchtigkeit hinausgezögert werden.

Der Croton liebt ein warmes, sonniges Klima. Crotons werden selten höher und breiter als 90 cm. Da diese Pflanze eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt, sollten die Töpfe auf mit nassem Kies gefüllte Untersetzer gestellt werden.

Kolbenfaden

Kolbenfaden – wunderschöne Blätter

(Aglaonema crispum)

  • Temperatur: 15 – 21 ° C
  • Licht: indirekte Sonne
  • Luftfeuchtigkeit: mittel
  • Gießen: mäßig
  • Pflege: problemlos

Der Kolbenfaden hat ein wunderschönes Laub, das nur an den Rändern grün ist. Ansonsten sind die Blätter silbrig weiß und cremefarben. Diese Pflanzen bilden einen schönen Kontrast zu dunkelgrünen Blattpflanzen.

Der Kolbenfaden bevorzugt einen warmen Standplatz mit indirekter Sonne. Sie werden bis zu 1 m hoch und nahezu 60 cm breit. Es reicht, wenn die Pflanze von Frühjahr bis Herbst einmal im Monat gedüngt wird. Am günstigsten ist ein Flüssigdünger, da dieser am besten von den Pflanzen aufgenommen wird. Der Kolbenfaden gedeiht am besten in einem Lehmsubstrat.