Kübelpflanzen

Kübelpflanzen sind Gewächse, die schnell der Fensterbank entwachsen sind und entsprechend große Gefäße und geräumige Stellplätze benötigen. Die Zahl der erhältlichen Kübelpflanzen steigt Jahr für Jahr – viele Neuzüchtungen kommen hinzu.

Aufstellung und Pflege von Kübelpflanzen

Häufig aus mediteranen und subtropischen Gebieten stammend, lieben diese Pflanzen einen Sommerstandort im Freien, auf Balkon oder Terrasse.
Sie zeigen dann ein gutes Wachstum und werden widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Umwelteinflüsse. Kübelpflanzen

Kübelpflanzen sollten im Freien vorsichtig an die Sonne gewöhnt werden und der gewählte Standort muß ihrem natürlichen Bedarf an Wärme und Helligkeit angepasst sein. Wichtig ist auch ein Regenschutz, um eine Überwässerung zu vermeiden.

Kübelpflanzen sind meist nicht winterhart und sollten spätestens September oder Oktober zur Überwinterung ins Haus geholt werden.

Selbst als winterhart bekannte Pflanzen überstehen im Kübel den Frost oft nicht, da hier andere Bedingungen als im Freiland vorherrschen.
Während im Freiland die Wurzeln bis in die Bodenschichten reichen, die fast frostfrei sind, friert der nur kleine Erdraum im Kübel sehr schnell völlig durch und erreicht sehr niedrige Temperaturen.

Die ideale Überwinterung liegt bei durchschnittlich 4-8 Grad in einem hellen, gut durchgelüfteten Raum. Feuchte oder stickige Luft fördert den Pilzbefall.
Generell sollte man vorsichtig giessen und keinesfalls, wenn der Wurzelballen noch naß ist.

Rosen

Eigentlich ist die Rose ein Strauchgewächs, doch wird sie als edelste Blume im Abendland bezeichnet und gilt oft als Liebessymbol, insbesondere wenn sie rot ist.

Verbreitung und Züchtung von Rosen

Ursprünglich war die Rose nur auf der Nordhalbkugel der Erde beheimatet, also im gemäßigten und subtropischen Raum. Inzwischen ist die edle Blume überall zu finden und hat sich für einige Länder wie die Niederlande und Kenia bereits zum Exportschlager entwickelt.

Rosenbild

Auf dem ganzen Erdball sind eifrige Züchter damit beschäftigt, immer schönere und ungewöhnlichere Rosen zu kreuzen und heranzuziehen, die dann auf Wettbewerben miteinander konkurrieren und sogar prämiert werden. Es existiert sogar eine so genannte Weltrose.

Die Zucht der Rose war so erfolgreich, dass es ca. 300 Arten in der Familie der Rosengewächse gibt. Die Anzahl der einzelnen Züchtungen dürfte dabei um einiges höher liegen und es kommen immer wieder neue Varianten hinzu. Es gibt freistehende Rosen und auch rankende Pflanzen, mit und ohne Dornen, in den verschiedensten Farben wie rot, rosa, weiß, schwarz, gelb, sogar violett und grün. Manchen Farben wird bei der Rose eine besondere Bedeutung bzw. Symbolik zugeschrieben. Die Züchtung einer richtig blauen Rose ist bis heute noch nicht gelungen. Diese Rosen würden dann für das Unerreichbare stehen.

Zimmerpflanzen

Der Ursprung der einfachen Zimmerpflanzenkultur liegt in Skandinavien. Exotische Zimmerpflanzen hielten Einzug in Europa als die Weltmeere befahren und fremde Kontinente erforscht wurden. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die meisten Pflanzen bei uns heimisch.

Pflege und Standort von Zimmerpflanzen

Heute sind Zimmerpflanzen aus der Wohn- und Arbeitswelt kaum mehr wegzudenken, heben sie doch die Stimmung und bringen ein Stück Natur in den oft grauen Alltag. Zimmerpflanzen Bonsai Beim Kauf einer Pflanze sollte man sich zuerst die Frage nach dem Standort beantworten. Zimmerpflanzen brauchen Lichtverhältnisse, die weitestgehend ihrem Heimatstandort angepasst sind.
Der Lichtbedarf läßt sich anhand der Blätter bestimmen.

Pflanzen mit kleinen, oft nadelfeinen Blättern und Pflanzen mit fleischigen Blättern vertragen direktes Licht und volle Sonne.
Gefiederte, bunte und grosse, weiche Blätter sollten einen hellen Standort ohne direkte Sonne erhalten.
An geschlossenen Fenstern im Sommer sollte Hitzestau vermieden werden, im Winter droht Austrocknung durch Heizungsluft.

Der zweite Aspekt, der bedacht werden muss: Passt die Pflanze zur Wohnungsgröße und Einrichtung?

Zimmerpflanzen können Wohnungseinrichtungen effektvoll unterstreichen.
Grosse Pflanzen wirken in kleinen Räumen eher überladen.
Kleine Pflanzen sehen in Gruppen angeordnet besser aus.
Wirkungsvolle Übertöpfe, Blumenbänke, Blumentreppen oder Beistelltische bringen die Pflanzen voll zur Geltung.

Die Beschäftigung mit Zimmerpflanzen kann viel Freude machen, die Stimmung heben und von Stress ablenken. Ganz nebenbei verbessern die Pflanzen noch das Raumklima und filtern Schadstoffe aus der Luft.

Pflanzen

Pflanzen bringen Farbe und Leben in unsere Wohnungen und unsere Gärten. Es gibt viele Pflanzen, die nur für den Innenbereich geeignet sind und solche, die im Garten wachsen. Bei Gartenpflanzen wird zwischen einjährigen und mehrjährigen Gewächsen und immer wiederkehrenden Stauden unterschieden. Es gibt Frühjahrsblüher, Sommerblüher und solche, die im Herst und sogar im Winter wachsen und blühen.

Überblick und Vorteile von Pflanzen

Immergrüne Sträucher und Hecken sind im Sommer und Pflanzen im Winter ein guter Sicht- und Windschutz, bieten aber auch vielen Vögeln die Möglichkeit, im dichten Geäst zu nisten. Gehölze, die Beeren tragen, dienen den Vögeln als willkommene Futterstelle. Obstbäume spenden im Sommer Schatten und liefern dazu noch köstliche Früchte zum Verzehr für Mensch und Tiere. Bunte Blumenbeete locken Bienen an und unterstützen sie bei der Nektarsuche.

Einige Pflanzen benötigen das pralle Sonnenlicht, andere gedeihen besser im Halbschatten, und dann gibt es auch solche, die ganz im Schatten stehen müssen, unter Bäumen und Sträuchern. Von einigen Pflanzenarten wird ein sandiger Boden bevorzugt, andere wachsen besser in lehmigen oder steinigen Böden.

Pflanzen unterscheiden sich durch ihre Farben, Pflanzzeiten, ihre unterschiedlichen Blütezeiten und ihre Wuchshöhe. Niedrige Pflanzen stehen besser vor den größeren Arten, damit man ihre Blütenpracht auch bewundern kann. Wenn die verschiedenen Blütezeiten beim Kauf der Pflanzen berücksichtigt werden, hat man zu jeder Zeit des Jahres etwas Blühendes im Garten.