Seerosen

Seerosen gibt es auf der ganzen Welt

Die Gattung der Seerosen ist auf der ganzen Welt verbreitet und besteht aus rund 50 Arten sommer- und immergrüner Wasserpflanzen mit fleischigen Wurzeln. Die Pflanzen werden aufgrund ihrer runden, am Blattgrund tief gekerbten Schwimmblätter und der großen, attraktiven Blüten gezogen, welche in den unterschiedlichsten Farbtönen erscheinen können. Die beerenartigen Früchte der Seerosen reifen hingegen immer unter Wasser.

Seerosenbild

Frostharte Seerosen gedeihen in den meisten Klimazonen und blühen den ganzen Sommer über reichlich. Blüten und Blätter schwimmen auf der Wasseroberfläche; abgestorbene Blätter sollten entfernt werden. Alle drei bis vier Jahre sollten die Wurzelballen geteilt und wieder neu eingepflanzt werden, um ein kräftiges und gleichmäßiges Gedeihen der Pflanzen zu gewährleisten.

Tropische Seerosen benötigen einen sehr warmen, sonnigen und vor allem frostfreien Standort. Sie blühen ab Mitte des Sommers bis in den Herbst hinein, wobei ihre schönen, auf der Wasseroberfläche schwimmenden Blüten für jeden Blumenfreund eine ganz besondere Freude darstellen. In unseren Breiten müssen ihre Knollen aber im Winter unbedingt aus dem Wasser genommen und frostfrei in feuchtem Sand gelagert werden.

Alle Arten der Seerosen brauchen stehendes Wasser und jährliche Düngung, da sie Starkzehrer sind. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Teilung im Frühjahr oder Frühherbst. Man sollte darüberhinaus die Pflanzen regelmäßig nach Insekten und Blattläusen untersuchen oder zusammen mit den Seerosen im Teich Goldfische halten, welche die meisten Schädlinge abfressen.

Hyazinthe

Tipps zur Hyazinth-Pflege und Standortwahl

Die Hyazinthe gehört zur Familie der Hyazinthengewächse und besteht aus drei Zwiebelpflanzenarten, die jedes Jahr im Frühjahr blühen. Ihre Blütezeit ist von Anfang März bis Ende April.
Ursprünglich stammen Hyazinthen aus Klein- und Zentralasien. Sie gelten als sehr lange haltbar und eignen sich daher auch besonders als Schnittblumen für die Vase. Um dieser sehr schönen Blume in der Vase eine noch längere Haltezeit zu schenken, sollten diese vorher schräg angeschnitten und eine geeignete Schnittblumennahrung hinzu gegeben werden. Ihre Blüten sind teilweise röhrig oder auch kräftig zurück gebogen. Die Hyazinthe hat einen intensiven und angenehmen süßen Duft und ihre zahlreichen zwei- und dreizähligen Blüten gedeihen auf engstem Raum in der Form einer Traube. Die Hyazinthe ist außerdem eine sehr beliebte Topfpflanze, eignet sich aber auch als Balkonpflanze. Am aller wohlsten fühlen sie sich aber in einem Garten. Wer allerdings über keinen Garten verfügt, kann seine Hyazinthen auch an einem kühleren Platz in der Wohnung kultivieren. Natürlich gedeiht die Hyazinthe auch an einem beheizten Ort, allerdings verblüht sie dann schneller. Nach dem Treiben der Blüte, ist die Pflanze eigentlich recht anspruchslos, denn sie blüht im kühlem bis halb schattigem und im extrem sonnigen Licht. Nur beim Gießen sollte darauf geachtet werden, dass der Boden zwar regelmäßig feucht gehalten wird, aber keine Staunässe entsteht.

Pflanzen für schattige Standorte

Manch schöne Pflanzen bevorzugen den Schatten

In jedem Garten gibt es auch schattige Standorte, welche man auch schön bepflanzen möchte. Dabei gibt es schöne Pflanzen, die den Schatten sogar bevorzugen. Dazu gehören Grünpflanzen, wie Farne oder Funkien. Auch blühende Pflanzen, wie das Alpenveilchen oder Johanniskraut bevorzugen eher einen Schatten-, als einen Sonnenplatz. Das Problem bei Schattenplätzen ist meist, dass sie zu trocken sind, besonders Plätze an Hauswänden oder Bäumen. Daher sollte man immer auf eine ausreichende Bewässerung, besonders an heißen und trockenen Tagen, achten.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für ein gutes Gedeihen von Pflanzen an Schattenplätzen ist ein nährstoffreicher Boden. Man sollte den Boden daher mit Humus oder Kompost anreichern. An schattigen Plätzen wachsen auch sehr gut Narzissen (siehe Bild), Anemonen und Krokusse. Auch Gehölze, wie Rhododendron oder die Azaleen, gedeihen am besten an einem schattigen Standort. Gerade für Frühblüher, wie Schneeglöckchen, ist ein schattiger Standort sehr geeignet.

Narzissenbild

Die meisten Schattengewächse haben charakteristisch eher helle Blüten und rein grüne Blätter. Meist sind die Blätter auch sehr groß, da sie viel Chlorophyll enthalten. Auch haben diese Pflanzen einen viel geringeren Verdunstungsschutz als Pflanzen an sonnigen Standorten, so dass sie wirklich nur im Schatten gut gedeihen können.

Narzissenblüte

Das Bild zeigt eine Narzissenblüte im Schatten.

 

selber Ableger ziehen

Selber Ableger ziehen spart viel Geld

Ableger von einer Pflanze zu bekommen ist meist relativ einfach, da diese selbst neue Seitentriebe bilden, aus denen vom Hobbyzüchter leicht neue Pflanzen gewonnen werden können. Der Fachbegriff dafür lautet „Ableger ziehen„.
Die Triebe sind natürlich zunächst mit der Mutterpflanze verbunden. Nach dem Abschneiden bilden sie jedoch – in ein Gefäß mit Wasser gestellt – schnell eigene Wurzeln. Braun und grün getönte Gläser sind bei der Anzucht von Ablegern von Vorteil, da sich in ihnen die Wellenlänge des Lichts verändert und dies einen positiven Einfluss auf das Pflanzenwachstum hat.
Bei der Anzucht von Stecklingen unterscheidet der Fachmann zwischen Kopfstecklingen, die direkt unter der Blattknospe von einjährigen, blütenlosen Triebspitzen abgeschnitten werden, Teilstecklingen aus dem mittleren und unteren Triebteil und Steckhölzern, die ein Auge im Trieb haben sollten.
Gemeinsam ist allen Ablegern, dass sie – nach der Wurzelbildung im Wasser oder sofort – dann in einen kleinen Blumentopf mit Substrat gesteckt werden (ca. 2 cm tief). Danach wird die Erde um den Ableger herum angedrückt und gewässert. Von Vorteil ist ein kleines „Gewächshaus“, das aus einer Folie über einem Drahtbogen gebastelt werden kann. Der Topf sollte hell und warm stehen, aber nicht direkt in der Sonne. Wenn die Pflanzen ausreichend Wurzeln gebildet haben, können sie an ihren eigentlichen Bestimmungsort, meistens in einen großen Blumentopf, eingepflanzt werden.

Balkonpflanzen

Ein farbenprächtig bepflanzter Balkon erfreut das Auge und die Seele. Er lädt zum Entspannen ein und bringt ein bisschen Urlaub nachhause. Je nach Jahreszeit bieten verschiedene Bepflanzungen unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Ideal ist ein Mix aus Grünpflanzen und Sommerblumen.

Balkonpflanzen – ein kleines Paradies für Daheimgebliebene

Die klassische Variante sind Blumenkästen, die am Balkongeländer angebracht sind. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern dienen zusammen mit den Pflanzen als Sichtschutz. Zusätzliche Kübelpflanzen wie z. B. Citrusbäumchen und Palmen zaubern mediterranes Flair auf den Balkon. Sowohl attraktiv als auch nützlich sind sogenannte Kräutertöpfe, die Raum für mehrere Pflanzen bieten. Bestückt man sie mit Thymian, Basilikum, Oregano und Rosmarin, hat man frische Basisgewürze zur Verfügung, die sogar angenehm duften und hübsche Blüten hervorbringen.

Eine beliebte Balkonpflanze ist nach wie vor die Geranie. Aufgrund der einfachen Pflege ist sie zusammen mit Lobelien und Petunien auf vielen Balkonen zu finden. Beim Pflanzenkauf ist die Sonneneinstrahlung zu beachten. Steht die Pflanze sonnig, schattig oder im Halbschatten? Dies ist für ein gutes Wachstum wichtig und man kann seine persönliche Blumen- und Farbkomposition zusammenstellen. Gewächse wie Heben und Efeu setzen grüne Akzente, die den Sommer überdauern und auch im Winter als Basis für die Balkon-Deko dienen.

Um ein optimales Ergebnis zu erhalten, brauchen Balkonpflanzen individuelle Pflege. Entsprechende Tipps werden oftmals den Pflanzen beigegeben oder sind beim Gärtner zu erfragen. Regelmäßiges Düngen sowie sofortiges Eingreifen bei Befall werden die Pflanzen mit reichem Wachstum danken.