Trompetenblume

Nicht winterhart: die Trompetenblume

Die Trompetenblume, auch Engelstrompete genannt, stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie ist aber in Europa eine beliebte Kübelpflanze geworden. Zu beachten ist vor einem Kauf, dass die Pflanze als sehr giftig eingestuft wurde. Sie kann bis zu 5 m hoch werden und ist nicht winterhart. Sie blüht von Juni bis Januar bei 18 bis 22 Grad, ihre Blüten werden etwa 30 Zentimeter lang und sind weiß, orange, rot, rosa oder gelb.

Eine Engelstrompete benötigt sehr viel Wasser und hat einen reichlichen Nährstoffbedarf. Hat man sich eine Trompetenblume gekauft, sollte man sie zunächst in einen ausreichend großen Topf umpflanzen. Je größer die Pflanze wird, um so öfter sollte sie gegossen werden. Bei großen Pflanzen kann das auch mehrmals am Tag nötig sein.

Zur Pflege gehört auch das regelmäßige Düngen. Am günstigsten ist es, wenn der Dünger Stickstoff enthält, dadurch wird die Blüte der Trompetenblume stärker gefördert. In der Sommer- und Herbstzeit kann man die Pflanze auch in den Garten setzen, wodurch sie regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt wird.
Möchte man die Pflanze überwintern, sollte man sie rechtzeitig ins Haus holen. Nun ist es Zeit für den Rückschnitt. Dazu schneidet man die Triebe etwa 30 Zentimeter über der natürlichen Gabelung zurück. Trockene Triebe schneidet man ebenfalls weg. Zum Überwintern eignet sich ein heller Standort bei ca. 5 – 10 Grad Celsius. Das Gießen sollte man auf das Nötigste beschränken.

Kletterpflanze

Kletterpflanze: Efeu im Hof und Blauregen im Garten

Als Kletterpflanze wird eine Pflanze bezeichnet, die wächst, indem sie an anderen Pflanzen oder an Steinen, Gebäuden etc. Halt sucht und an ihnen in Richtung Sonnenlicht klettert. Es gibt etwa 90 verschiedene Familien von Kletterpflanzen mit rund 2.500 Arten.

Als natürliche Kletterpflanzen werden solche bezeichnet, die sich selbst durch so genannte Haftwurzeln halten können. Dazu zählen unter anderem Efeu und Wilder Wein. Unterschieden werden Schling- und Rankenpflanzen, wie Clematis und Knöterich, sowie so genannte Spreizklimmer, wie die Kletterrose. Sie alle brauchen für ihr Wachstum einen festen Halt. Auch die Liane ist eine Kletterpflanze, die im Gegensatz zu vielen anderen einen verholzten Stamm ausbildet. Sie wächst im Regenwald, wo es zahlreiche weitere Arten von Kletterpflanzen gibt.

In der Fachwelt werden Kletterpflanzen zudem in ein- oder mehrjährige Kletterpflanzen unterteilt. Einjährige sind schnell wachsende Kletterpflanzen, wie Japanischer Hopfen, Glockenrebe und Feuerbohne. Zu den mehrjährigen Kletterpflanzen gehören Winterjasmin, Blauregen und Trompetenblume. Diese werden insbesondere verwendet, um Zäune, Lauben oder Fassaden dauerhaft zu begrünen. Die Pflanzen können gleichzeitig dem Schall- und Wärmeschutz an Wohnhäusern dienen. Die beliebtesten Kletterpflanzen für Haus, Hof und Garten sind Efeu, Clematis, Wilder Wein, Blauregen, Geißblatt und Passionsblume.
 
 

  
 

Magnolien

Pflege von Magnolien

Magnolien sind Zierbäume und -sträucher, die in deutschen Gärten und Parks häufig anzutreffen sind. Sie blühen von April bis tief in den Oktober. Allerdings sind nicht alle 100 Magnoliensorten winterfest, selbst die winterfesten Arten bedürfen aber eine besonderen Pflege.

Zum Wachsen bevorzugen Magnolien saure und humusfreie Böden und eine windgeschützte Lage mit direkter Sonneneinstrahlung. Die Wurzeln der Magnolie verlaufen flach in einem dichten Netz unter der Erde. Deshalb darf die Magnolie auch nicht geharkt oder angegraben werden. Das Unkraut zwischen den Wurzeln und am Fuß der Magnolien sollte deshalb mit der Hand gerupft werden.

Unter dem Baustamm kann der geübte Gärtner auch Rindenmulch streuen. Damit wird die Feuchtigkeit beim Gießen besser behalten. Der Rindenmulch unterdrückt gleichzeitig auch den übermäßigen Wuchs von Unkraut. Ein weiterer guter Dünger ist natürlich Kompost.

Wichtig ist es, die Magnolien nicht zu stark zu beschneiden. Die Wunden an dem Baum verheilen sehr langsam. Deshalb ist es ratsam, nur die alten Äste zu beschneiden. Viele Magnolien-Blüten sind übrigens auch essbar und mit ihrem betörenden Duft eine Bereicherung für jede Tafel.

Leider sind die Blüten und Knospen nicht frostfest, deshalb sollten die Magnolien unbedingt windgeschützt stehen. Für kleinere Magnolien bietet sich dafür eine Kübel- oder Topfpflanzung an. So wird ihre Blütepracht auch im nächsten Frühjahr wieder den Garten verzaubern.

Tipp: Einen perfekten Windschutz erreichen Sie zum Beispiel durch die Aufstellung von Sichtschutzelementen aus Holz. Diese Elemente bekommen sie günstig in jedem Baumarkt und sie sind leicht aufzustellen. Zugleich wird der Balkon oder die Terrasse vor lästigen „Augenzeugen“ geschützt. Selbstverständlich lassen sich die Sichtschutzelemente streichen und der jeweiligen Balkonfarbe problemlos anpassen.

Steingarten Pflanzen

Steingarten Pflanzen – Blütenfreude für viele Jahre

Ein Steingarten, an einem geeigneten Standort angelegt, benötigt wenig Pflege und hat eine lange Lebensdauer. Wichtig ist die Auswahl des Platzes, der möglichst die meiste Zeit des Tages Sonne erhalten sollte. Wenn davon einige Stunden im Schatten liegen ist es optimal, weil dann der Boden nicht zu heiß wird. Ein gut durchlässiger Boden, sowie ein leichtes Gefälle, zudem windgeschützt, bieten beste Voraussetzungen für jahrelange Freude an ihrem Steingarten. Bei der Auswahl der Steine empfiehlt es sich, auf einheimische Steine zurückzugreifen, da diese am besten zur Umgebung passen. Granit und Sandstein sind beispielsweise sehr gut geeignet, da sie auch sehr langsam verwittern.

Bei der Bepflanzung sollten Sie unbedingt die Wuchshöhe beachten. Bei den gängigen Steingarten Pflanzen variiert die Größe zwischen 5 bis etwa 45 cm. Die Blüte beginnt im zeitigen Frühjahr und dauert oft bis in den Hochsommer. Sehr beliebt ist z.B. das Blaukissen, eine niedrige, polsterbildende Staude, mit kleinen rosa bis purpurfarbenen Blüten. Einen Farbkontrast dazu bietet das Steinkraut. Dies wächst eher buschig und ist in vielen verschiedenen Gelbtönen erhältlich. Weitere farbliche Akzente lassen sich mit dem Sonnenröschen erzielen, dessen Farbpalette von weiß, creme, orange bis rosa und scharlachrot reicht. Die Grasnelke findet man in den meisten Steingärten. Diese immergrüne Pflanze bildet Polster mit grasähnlichen Blättern. Bis zum Hochsommer erscheinen ca. 3 cm große rosa oder auch weiße Blüten an langen Trieben.

Dies sind nur einige Beispiele aus der Vielfalt der im Handel angebotenen Steingarten Pflanzen.

Bodendecker Pflanzen

Pflegeleicht und trittfest: Bodendecker Pflanzen

Ein Bodendecker ist eine niedrige Pflanze, die auf einer breiten Fläche den darunterliegenden Boden relativ schnell und dicht abdeckt. Die Pflege dieser Fläche wird durch den Bodendecker weniger aufwändig, da dem Unkraut in diesem Bereich notwendiges Licht und Nährstoffe fehlen. In der Regel sind Bodendecker Pflanzen pflegeleicht und sehr schnitt- und trittfest. Sie schützen den Boden vor Erosion.

Bodendecker eignen sich aufgrund ihrer anspruchslosen Art bezüglich der Pflege vor allem für schlecht zugängliche Bereiche des Gartens, wie beispielsweise Hänge oder unter Bäumen. Bei der Pflanzung sollte auf den Abstand der einzelnen Bodendecker geachtet werden, da zu enges Setzen zum gegenseitigen „Hochschieben“ der Pflanzen führt. Dies bedeutet, dass durch die starke Konkurrenz der benachbarten Pflanze keine andere Ausweichmöglichkeit im Wachstum als nach oben gegeben ist und die in der Regel kniehohen Pflanzen höher werden.

Manche Bodendecker Pflanzen dienen als so genannte „Laubschlucker“, indem sie im Herbst anfallende Blätter im Inneren ihres Geästes aufnehmen und somit ein Zusammenrechen ersparen. Immergrüne Arten, wie der Buchsbaum oder die Zwergmispel behalten auch im Winter ihr Laub und bieten somit selbst in der tristen Jahreszeit einen schönen grünen Fleck im Garten. Typische Vertreter des Bodendeckers sind Bodendecker-Rosen, Zwergmispeln, niedriges Johanneskraut, Stachelnüsschen, Schneeheide, Efeu, Lavendel oder Kleines Immergrün.