Kirschlorbeer Pflanzen

Kirschlorbeer Pflanzen brauchen nicht geschnitten werden

Eine gute Alternative zur Ligusterhecke ist eine immergrüne Hecke aus Kirschlorbeer. Aufgrund seiner Empfindlichkeit sollte man für diesen Zweck Sorten auswählen, die gut winterhart sind. Zusätzlich sollte man bei der Wahl der Sorte die entsprechende Wuchshöhe beachten.

Ein geeigneter Standort für Kirschlorbeer Pflanzen ist ein geschützter Platz im Halbschatten. Bei der Vorbereitung des Bodens wird Kompost gründlich mit eingearbeitet. Nach der Pflanzung ist es von Vorteil, wenn der Boden großzügig mit Rindenmulch oder Rasenschnitt bedeckt wird. Beides bietet einen zusätzlichen Schutz vor Austrocknung und vor Frost. Kirschlorbeer braucht ausreichend Wasser. An frostfreien Tagen kann man ihn daher ruhig wässern. Im Frühherbst sollte man seinen Kirschlorbeer düngen. Besonders gut eignet sich dafür ein Kalidünger. Dieser hilft, den Flüssigkeitshaushalt des Kirschlorbeers zu regulieren und schützt ihn vor Krankheiten. Ist ein Jahr sehr regnerisch, kann es passieren, dass der Kirschlorbeer fleckige, braune und gelbe Blätter bekommt. Das deutet auf eine Pilzkrankheit hin. Hier ist rasche Hilfe erforderlich. Befallene Triebe müssen entfernt und eventuell Fungizide gesprüht werden.

Ein besonderer Vorteil des Kirschlorbeers gegenüber der Ligusterhecke ist, dass er keinen Schnitt braucht, besonders wenn man ausreichend Platz hat. Möchte man seine Kirschlorbeer Pflanzen trotzdem schneiden, sollte man dies mit einer Handheckenschere tun, denn bei elektrischen Heckenscheren werden seine Blätter zerfetzt. Die beste Zeit für einen Schnitt ist entweder im Frühjahr oder im Spätsommer.

Einen Kirschlorbeer kann man auch gut als Kübelpflanze auf der Terrasse nutzen. Im Winter ist es wichtig, den Kübel gut mit Vlies zu isolieren und ihm einen geschützteren Standort für die Wintermonate zu geben.

Physalis

Physalis – reich an Vitamin C

Die Physalis (auch bekannt unter den Namen Kapselstachelbeere oder Andenbeere) gehört zur Gattung der Nachtschattengewächse. Der Name „Physalis“ findet seinen Ursprung im griechischen Wort für „Blase“.

Die Frucht ist orange, von einer grünen Hülle umgeben, maximal kirschgroß und lampionartig. Die Blätter, sowie der Stängel sind leicht behaart. Mit einer Wuchshöhe von ca. einem Meter wird sie einjährig gezogen.

Der Ursprung der Frucht liegt in den südamerikanischen Andengebieten, wo sie gesammelt und auf den Märkten angeboten wurde. Anfang des 19. Jahrhunderts kam sie dann mit den ersten Siedlern nach Australien und von dort in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Südafrika und Europa.

Geerntet wird die Physalis von Dezember bis Juli. Nach der Ernte reift die Frucht nicht mehr nach. Überwintern sollte man die Pflanze nicht draußen, da sie sonst eingeht.

Da die Frucht reich an Vitamin C, Provitamin A und B-Vitaminen ist, wird sie gerne roh gegessen, findet aber auch Verwendung als Dekoration (z.B. bei Cocktails oder Eis) oder in Obstsalaten. Der leicht süß- bis säuerliche Geschmack erinnert an eine Stachelbeere oder Kiwi. Alle anderen Pflanzenteile der Physalis sind dagegen giftig!

Herbstblumen

Herbstblumen entfalten wunderbare Farben

Wenn die ersten Blätter an Bäumen und Sträuchern sich verfärben, läutet die Natur den Herbst im Gartenjahr ein. Ab Mitte September ist es tagsüber und in der Nacht nicht mehr so heiß, wie in den Monaten zuvor. Die Witterung wird insgesamt feuchter und bietet verschiedenen Herbstblumen die Gelegenheit, ein Feuerwerk aus Farben und Formen zu entfalten.

herbstblumen

Typische Vertreter dieser Pflanzen sind Herbstastern, die einen sonnigen Platz im Beet benötigen. Sie blühen in Karminrot, Violett, Lavendel, Rosa und Weiß. Es gibt sie als niedrige Kissenastern, kleinblütige Myrtenastern und als hohe Büsche bildende, glattblättrige Arten. Herbstastern lassen sich gut mit duftig wirkenden Gräsern kombinieren und sind auch als Schnittblumen geeignet.

Dahlien gibt es in verschiedensten Formen, einige sind auch für Balkonkästen und Blumenschalen passend. Bekannt sind vor allem Ball- und Pompomdahlien oder die bis zu 120 cm hohen Kaktusdahlien.

Chrysanthemen blühen, je nach Sorte, von August bis November. Ihr Duft ist eher herb als angenehm, dafür überstehen sie erste Fröste unbeschadet. Sie sind beliebte Herbstblumen, die wochenlang haltbar sind.

Herbstanemonen bereichern von August bis Oktober mit ihren weißen und rosafarbenen Blüten den Garten. Sie erreichen eine Höhe von 60 bis 100 cm und können durch Wurzelstecklinge vermehrt werden.

Die rosafarbenen Büschel des Heidekrauts verbreiten eine melancholische Stimmung, sie lassen sich gut mit Erica arborea, der hellgrünen Baumheide, sowie aromatisch duftendem Heiligenkraut kombinieren.

herbst blume

herbstblume

Rosen veredeln

Jeder Gärtner ist stolz, wenn in seinem Garten Rosen blühen. Bei manchem entsteht irgendwann der Wunsch, selbst einmal seine Rosen zu veredeln.
Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, bedarf es einiger Vorbereitungen. Als erstes braucht der Hobbygärtner für die Veredelung seiner Rose eine geeignete Unterlage. Gartenfachmärkte bieten hierfür Wildrosen an. Wildrosen sind robuster als Zuchtrosen und eignen sich bestens für einen Veredlungsversuch.

Wie läuft die Veredelung von Rosen ab?

veredelte Rosen

Die Wildrose pflanzt der Hobbygärtner an den Platz, an dem später seine neue Rose stehen soll. Nun lässt er ihr bis zum nächsten Frühjahr Zeit, Kraft zu sammeln. Außerdem besorgt er sich eine gute Rosenschere und ein Okuliermesser.
Im folgenden Frühjahr kürzt der Gärtner an der Wildrose alle Triebe radikal und lässt nur den Haupttrieb stehen.
Im Sommer ist es dann soweit. Zuvor wird die Wildrose gut gewässert, was den Vorteil hat, dass sich die Rinde besser lösen lässt.
Nun schneidet man von seiner Rose einen Trieb ab und befreit diesen von Dornen und Blättern. Genau dort, wo die Blätter aus dem Trieb wachsen, befinden sich die so genannten Augen. Für die Veredelung sucht man sich das größte Auge heraus und schneidet es mit dem Okuliermesser vorsichtig heraus. Dazu beginnt man mit dem Schnitt etwas einen Fingerbreit vor dem Auge und endet genausoweit dahinter.
Als nächstes legt man den Trieb der Wildrose frei und setzt mit dem Messer einen T-förmigen Schnitt in die Rinde. In diese Rindenlasche setzt man nun das Auge der Zuchtrose und befestigt die Rinde darüber mit einem Spezialgummiband.
Nach etwas 2 Wochen kann man sehen, ob der Versuch gelungen ist und das Auge austreibt.

Aus eigener Erfahrung ein kleiner Tipp, der Ihnen vielleicht weiterhilft: Fragen Sie doch einfach bei einem Landschaftsgärtner in Ihrer näheren Umgebung nach. Am einfachsten finden Sie einen kompetenten Gesprächspartner in Ihrem Stadtpark!

Baum pflanzen

Einen Baum richtig pflanzen

Vor allem in Zeiten des Klimawandels legt der Großteil der Bevölkerung höchsten Wert auf die Aufrechterhaltung des Umweltschutzes. Hierbei kann das Pflanzen eines Baumes nicht nur den eigenen Garten verschönern, sondern auch einiges zur Bewahrung der Umwelt beitragen.

Aber wie kann man nun einen Baum richtig pflanzen? Welche Kriterien und Aspekte sollten hierbei berücksichtigt werden?

In erster Linie umfasst das Pflanzen eines Baums mehrere Arbeitsschritte, die sorgfältig durchgeführt werden müssen, um dem Baum einen artgerechten Lebensraum zu erschaffen. Dementsprechend sollte beachtet werden, dass das Pflanzen eines Baumes auch einige Fehlerquellen aufweisen könnte. So kann der Baum durch minderwertiges Pflanzengut, eine ungeeignete Wahl der Baumart, zu kleine oder zu große Gruben für den Baum oder falsche Schnittsetzungen der Krone geschädigt werden. Auch eine mangelnde bis hin zu ungenügende Anwachspflege, unbedachte Pflanzhöhen und eine nicht geeignete Pflanzen Unterpflanzung kann Krankheiten und Störungen im Stoffwechsel des Baumes verursachen. Daher sollte bei der Baumwahl berücksichtigt werden, unter welchen Verhältnisse der Baum überleben kann, ob er einen kalkarmen oder -reichen Boden benötigt.

Bei der Vorbereitung des Standortes zum Baum pflanzen hingegen sollte in Betracht gezogen werden, welche Größe das Pflanzloch aufweisen sollte. Dies kann durch eine einfache Formel berechnet werden: das Pflanzloch sollte die doppelte Höhe und Breite des Wurzelballens beinhalten. Nun kann die Hülle des Wurzelballens entfernt werden, obgleich sie kompostierbar ist. Dennoch stört die Hülle die Verteilung der Wasserversorgung.