Teichbelüftung

Mehr Sauerstoff für Tiere und Pflanzen: mit Hilfe einer Teichbelüftung

In einem naturnah angelegten Teich stimmt das biologische Gleichgewicht und Tiere und Pflanzen leben in einem ausgewogenen Verhältnis mit- und nebeneinander. Ist der Fischbesatz nicht zu hoch, reicht normalerweise ein Bachlauf oder ein Wasserspiel, um für einen ausreichend hohen Sauerstoffgehalt zu sorgen.

In heißen Sommern oder wenn der Teich nicht tief genug angelegt wurde, kann sich das Wasser jedoch sehr stark aufheizen. Darunter leiden die im Teich lebenden Tiere, insbesondere die Fische. Je wärmer das Wasser, desto geringer ist der Sauerstoffgehalt. Einen zu geringen Sauerstoffgehalt im Wasser erkennt man daran, dass die Fische nahe an der Wasseroberfläche schwimmen und buchstäblich nach Luft schnappen. Kurzfristig wirksam können Sauerstofftabletten sein, die in Fällen extremer Sauerstoffarmut ein Verenden der Fische verhindern können. Langfristig und dauerhaft kann jedoch nur eine Teichbelüftung Abhilfe schaffen, die Wasser durch einen oder mehrere Ausströmersteine pumpen und dieses so mit Sauerstoff anreichern. Die erforderliche Größe eines Teichlüfters hängt sehr stark von der Größe des Teiches und der Anzahl der im Teich lebenden Fische ab. Hier sollte vor dem Kauf fachkundiger Rat eingeholt werden.

Eine Teichbelüftung hat einen weiteren, nicht zu unterschätzenden positiven Effekt: Durch die Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff wird das Algenwachstum sehr stark eingeschränkt und auch der Teich bleibt länger klar und sauber.

Fischreiher vom Teich weghalten

Wie kann ich den Fischreiher vom Teich weghalten?

Sehr viele Teichliebhaber sind stolz auf die Fische in ihrem Gartenteich. Gerade wenn diese auch nach einem langen Winter unter der Eisdecke überlebt und Nachwuchs bekommen haben, wäre es besonders ärgerlich, wenn ein Fischreiher hier seine Beute machen würde.

Da man sich nicht ständig im Garten aufhält, kann man diesen nicht immer im Notfall vertreiben. Sehr bewährt hat es sich daher, den Fischreiher mit Attrappen seiner eigenen Gattung vom Teich weghalten. Wenn ein Fischreiher aus Plastik in der Nähe des Teichs steht, wagt sich der richtige Fischreiher in den meisten Fällen nicht heran. Er meint dann, einen Konkurrenten und möglichen Kampfgenossen zu erblicken. Daher sollte man die Attrappe gut sichtbar für den Raubvogel platzieren.

Auch eine gewöhnliche Vogelscheuche, die kleinere Vögel am Verzehr von Obst und Gemüse hindern soll, könnte auf den Fischreiher eine abschreckende Wirkung haben. Erweckt sie doch den Eindruck, dass sich ein Mensch und damit eine gewisse Gefahr im Garten befindet.

Es besteht aber immer die Gefahr, dass der Vogel diese Simulationen früher oder später durchschaut. Es kann daher auch sehr gut helfen, wenn der Teich zusätzlich mit einem Netz abgedeckt wird, wenn sich niemand im Garten befindet. So dürfte der Fischreiher nicht an die Teichfische herankommen. Gleichzeitig sind diese auch besser vor streunenden Katzen geschützt.

Eine weitere Möglichkeit des Schutzes, mit der man den Fischreiher vom Teich weghalten kann, ist das Anbringen von auffallenden Farbsignalen, die den Fischreiher erschrecken könnten.

Koiteich selber bauen

Hilfreiche Infos, falls Sie einen Koiteich selber bauen möchten

Der Koi wurde bereits im 11. Jahrhundert in Japan als Zierfisch gehalten. Der heute wohl edelste Fisch der Welt ist ein beliebtes Sammlerobjekt. Für dieses ist es jedoch notwendig die passenden Umgebungsverhältnisse herzustellen. Ein Koiteich mit entsprechender Konzeption und Pflege – den man auch selber bauen kann – kann einen Koi bis zu 35 Jahre alt werden lassen. Hierbei sind jedoch einige wichtige Punkte zu beachten.

Beachtet werden sollte zu allererst, der Koi ist eine langfristige Anschaffung und sollte keineswegs aus einer kurzfristigen Laune heraus erworben werden. Bei dem Bau eines artgerechten Koiteiches ist zunächst die Dimension ein entscheidender Aspekt. Ein ausgewachsenes Exemplar misst schnell 60 Zentimeter. Demnach muss die Tiefe des Teiches mindestens 1,30 Meter betragen. Diese Mindesttiefe ist auch für die Überwinterung der Fische am Grund sehr maßgeblich. Auch Breite und Länge des Koiteiches sollten in ausreichendem Ausmaß gewählt werden. Pro Fisch sollten als Faustregel etwa 1000 Liter Wasser im Teich vorhanden sein.

Ein ebenfalls wichtiger Aspekt, wenn man einen Koiteich selber bauen möchte, ist die Bepflanzung. Diese sollte dem Koi ausreichend schattige Plätze, etwa durch eine Vielzahl von Seerosen, zur Verfügung stellen. Hier halten sich die edlen Fische am liebsten auf. Zudem sorgt eine großzügige Bepflanzung außerdem für die Aufrechterhaltung der benötigten extrem hohen Wasserqualität. Abgestorbene Pflanzen müssen vor allem im Herbst regelmäßig aus dem Teich entnommen werden. Das Wasser selbst sollte stets eine Temperatur zwischen 4 und 28 Grad Celsius aufweisen.

Wasserpflanzen gegen Algen

Wasserpflanzen gegen Algen statt chemische Mittel

Um ein möglichst algenfreies Wasser zu erhalten, gibt es neben den herkömmlichen chemischen Mitteln auch natürliche Möglichkeiten, um vorbeugend gegen einen Algenbewuchs vorzugehen. In diesem Zusammenhang wachsen eine Vielzahl von Wasserpflanzen im nassen Milieu, welche frühzeitig gegen das Entstehen des Algenbewuchses eingesetzt werden können. Die Verbreitung der Algen ist sehr störend in Badeanlagen oder künstlichen Gewässern. Besonders für Aquarienbesitzer stellt der unerwünschte Algenbewuchs ein noch größeres Problem dar.

Wasserpflanzen gegen Algen wachsen extrem schnell und bauen ein überreichliches Nährstoffangebot ab. Damit entziehen sie den Algen ihre Nahrungsgrundlage. Empfehlenswert für den Einsatz gegen einen Algenbewuchs ist beispielsweise das sogenannte Hornkraut. Es ist eine frei schwimmende Wasserpflanze und zur schnellen Absorption der Nährstoffe hervorragend geeignet. Außerdem bieten sich Hornfarne, Ceraptoris genannt, als Wasserpflanzen gegen Algen an. Sie treiben an der Wasseroberfläche. Im fortlaufenden Gedeihen treiben sie kleine Wurzeln im Wasser aus und es entstehen zahlreiche Blattrosetten. Auch die Egeria, die altbekannte Wasserpest in eine tolle Wasserpflanze, welche gegen einen unliebsamen Algenbewuchs hilfreich ist. Für alle Arten der Wasserpest gilt, dass diese enorm zügig heranwachsen. Die Grundlage dafür bildet wiederum der überreichliche Nährstoffverbrauch. Wird dieser entzogen, so wird das Algenwachstum vermindert. Eine gute Variante im Kampf gegen Algen ist der Brasilianische Wasserefeu. Er ist ebenso wie der herkömmliche Efeu durch das Ausbilden von zahlreichen Ranken gekennzeichnet. Die unzähligen Wasserwurzeln entnehmen dem Wasser überschüssige Nährstoffe. Neben diesen Empfehlungen gibt es noch eine ganze Reihe anderer wirksamer Wasserpflanzen.

Goldfische im Gartenteich

Goldfische im Gartenteich mögen auch Lebendfutter

Ein bekannter Vertreter des so genannten Karpfenfisches ist der Goldfisch mit seinem beeindruckenden, schillernden Farbenspiel. Er ist ein mittelgroßer Zierfisch und kann im ausgewachsenen Stadium eine Länge von maximal 38 Zentimetern erreichen.

Goldfische im Gartenteich

Für die Haltung von Goldfischen im Gartenteich ist es wichtig zu wissen, dass dieser Fisch kein Einzelgänger ist. Er ist friedfertig und fühlt sich in einer kleinen Gruppe gleicher Art sehr wohl. Die Ausstattung des Gartenteiches ist Grundlage für ein gutes und gesundes Gedeihen des Goldfisches. Dazu trägt ein sandiger Teichboden dafür die Voraussetzung, dass der Goldfisch ausgiebig gründeln kann. Auch die Qualität des Teichwassers entscheidet über das Wohlbefinden des Goldfisches. Dazu sollte die Wasserqualität durch oftmaliges Wechseln auf einem optimalen Level gehalten werden.

Da Goldfische auch in den Wintermonaten das Leben im Gartenteich ohne Schaden zu nehmen überstehen, benötigen sie nicht dauerhaft konstante Wassertemperaturen. In diesem Zusammenhang ist es eher nachteilig, wenn Goldfische ständig bei einer Wassertemperatur von über 20 Grad Celsius gehalten werden.

Bei der Versorgung mit Nahrung ist der Goldfisch nicht wählerisch, da er ein so genannter Allesfresser ist. Er bevorzugt handelsübliches Flockenfutter, welches gut mit allen notwendigen Nahrungskomponenten ausgestattet ist. Besteht die Möglichkeit, lebendes Futter zu verabreichen, so wird es der Goldfisch gern annehmen. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass Goldfische auf Grund ihrer Vorliebe auch für Lebendfutter gern kleine Amphibien aus dem Teich vertilgen. Daher sind Gartenteiche mit Goldfischen stets frei von Molchen, Fröschen oder einem Teil von Wasserpflanzen.