Gartenteiche Kunststoff

Biotope erschaffen mit Gartenteichen aus Kunststoff

Der heimische Garten wird immer bedeutender als Ort der Erholung und Regeneration von einem arbeitsreichen anstrengenden Alltag. Viele Besitzer eines derartigen Biotops verwenden daher einen großen Teil ihrer Freizeit auf die Gestaltung und Pflege. Wasser oder Teichbiotope nehmen hierbei einen hohen Stellenwert ein, dem viel Beachtung geschenkt wird. Allerdings wird in den wenigsten Gärten ein eigener Bachlauf oder gar ein natürlicher Teich zu finden sein. Aus diesem Grund legen viele Grundstücksbesitzer ihr eigenes kleines Feuchtbiotop an. Hierfür haben sie mehrere Möglichkeiten. Wer sehr viel Kraft und Zeit investieren möchte, der kann mithilfe von Teichfolie einen Teich anlegen, in Form und Größe sind ihm dabei kaum Grenzen gesetzt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen vorgefertigten Gartenteich aus Kunststoff zu verwenden. Diese sind in den verschiedensten Ausführungen und Größen im Handel erhältlich.

Den Einbau eines derartigen Teiches können auch Laien erfolgreich absolvieren. Die Fläche für den Teich sollte möglichst eben sein. Bei abschüssigem Gelände muss dieses vorher entsprechend geebnet werden. Nun wird lediglich noch ein ausreichend großes Loch benötigt, in welches man das Teichbecken einsetzen kann. Da die Teichbecken aus Kunststoff in der Regel über unterschiedlich tiefe Uferzonen verfügen, sollten diese der Einfachheit halber sofort mit eingearbeitet werden. Bevor man die Hohlräume verfüllt, empfiehlt es sich etwas Wasser ins Teichbecken zu füllen, um die waagerechte Lage zu überprüfen. Ist alles in Ordnung kann man mit dem Verfüllen der Hohlräume beginnen. Dies sollte mit feinem Sand und Erdaushub erfolgen. Ein zu frühes Verfüllen mit Erdbrocken sollte möglichst vermieden werden. Das Hinterfüllen des Teichbeckens sollte vor allem bei großen Becken sehr sorgfältig erfolgen.

Die vorgefertigten Teichschalen eignen sich bei entsprechender Größe auch als Koiteich. Eine Wassertiefe von bis zu 130 cm verhindert zudem auch bei strengem Frost ein Durchfrieren des Kunststoffteiches. Dank der unterschiedlich tiefen Uferzonen haben Teichbauer die Möglichkeit ganz verschiedene Wasserpflanzen und Fische im Becken unterzubringen. Auf diese Art und Weise kann im Laufe der Zeit ein naturnahes Biotop entstehen, in dem auch Frösche, Insekten, Vögel oder Eidechsen ein Zuhause finden können. Vor allem große Kunststoff Teiche erlauben ihren Besitzern eine naturnahe Gestaltung. Dennoch sollte die Teichgröße passend zur Grundstücksgröße gewählt werden, denn nur auf diese Art und Weise erhält das Grundstück seinen Wert als Ort der Erholung und Ruhe.

Viele Teichbecken wurden von den Herstellern asymmetrisch gestaltet. Hierdurch entstehen Buchten und Uferzonen, mit deren Hilfe den Fischen ein möglichst natürlicher Lebensraum geboten wird. Wem dies noch nicht genügt, der kann mithilfe von Bachläufen ganz individuelle Wasserlandschaften entstehen lassen. Lediglich die Grenzen des Grundstücks setzen der Baukunst des Gartenbesitzers ein Ende. Mit Teichbecken aus Kunststoff besteht die Möglichkeit, seinem Garten ein komplett neues Aussehen zu verleihen, wenn dies auch einiges an Zeit und Talent erfordert.

Bei aller Freude an Wasser oder dem neuen Teich sollten Grundstücksbesitzer nicht vergessen, dass die Kunststoffteichbecken zu einer großen Gefahr für Kleinkinder werden können. Daher ist darauf zu achten, dass diese nicht unbeaufsichtigt am Teich spielen und toben. Ein Zaun, welcher das Grundstück bzw. den Teich umgibt, sollte hoch genug sein, damit Kinder ihn nicht überwinden können.

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Teichbelüftung Solar

Teichbelüftung mit Solar

Die Fische in einem Teich brauchen Sauerstoff, um zu überleben. Insbesondere in kleinen Gewässern wie Gartenteichen kann es zeitweise zu einer Verknappung des Sauerstoffdangebotes kommen. Werden hiergegen keine Maßnahmen ergriffen, bleiben Schädigungen oder im schlimmsten Fall ein Absterben des Besatzes nicht aus. Um den Teich mit Sauerstoff zu versorgen, wird eine Teichbelüftung vorgenommen. Diese ist im Sommer besonders wichtig, weil die Sauerstoffsättigung bei erhöhter Wassertemperatur abnimmt. Im Winter ist die Belüftung insbesondere dann von Bedeutung, wenn die freie Oberfläche des Teiches durch Eis verschlossen ist und damit die Sauerstoffaufnahme verhindert wird. Zur Belüftung können spezielle Belüftungssysteme oder Pumpen mit einem Wasserspiel herangezogen werden. Die einfachste und gleichzeitig sehr dekorative Art der Belüftung besteht in der kombinierten Nutzung von Pumpen und Wasserspielen. Da die Leistungsfähigkeit der Teichpumpen wegen der in der Regel geringen Teichgröße klein gehalten werden kann, eignen sich Solarmodule sehr gut zum Betrieb einer derartigen Belüftungsanlage. Solar Module können als zusätzliche Bauteile zur Stromversorgung an die Pumpe angeschlossen werden. Es gibt heute aber auch fertig konfektionierte Solarpumpen, bei denen die Modulelemente bereits installiert sind. Mit den Pumpen lassen sich kleine Wasserfälle oder Springbrunnen betreiben, bei denen die Verwirbelung des Wassers in der Luft zu einer Sauerstoffaufnahme führt. Der Ansaugstutzen oder der Saugschlauch der Pumpe sollten sich hierbei mindestens 30 Zentimeter bis 40 Zentimeter unter der Wasseroberfläche befinden, damit es zu einer guten Durchmischung des Teichinhaltes kommt. Bei der Auswahl der richtigen Kombination aus dem Solarmodul für die Energieversorgung und der Pumpe mit einem Wasserspiel sind einige Punkte zu beachten. Sehr einfache und preiswerte Pumpen arbeiten mit fest installierten kleinen Modulen, die den erzeugten Strom direkt an die Pumpe weitergeben. Oftmals sind die Module sehr klein dimensioniert, sodass die gewünschte Leistung nicht vollständig oder nur bei voller Sonneneinstrahlung erbracht wird. Eine höhere Leistung und eine bessere Belüftungswirkung erfordert eine ausreichende Strommenge. Um diese zu erzielen, sind Solarpanels eine gute Lösung. Diese bieten den Vorteil, ausreichend groß zur Aufnahme von genügend Sonnenenergie zu sein und haben vor allem den Vorzug, dass sie variabel angebracht werden können. Die Panels müssen nicht direkt an der Pumpe befestigt werden, sondern können an einer günstigen sonnenreichen Stelle des Teiches aufgebaut und über ein Kabel mit der Pumpe verbunden werden. Eine optimale Versorgung der Teichbelüftungspumpe mit Solarenergie ist dann gegeben, wenn die Pumpe auch in sonnenarmen Zeiten arbeitet. Um dies zu erreichen, lässt sich zwischen Panel und Pumpe ein Akku installieren, der bei ausreichendem Sonnenschein die Energie speichert und sie dann wieder abgibt, wenn die Stromerzeugung des Panels nachlässt. Eine Teichbelüftung mit solar betriebener Technik ist nicht nur aus ökologischer Sicht sinnvoll. Langfristig spart der Einsatz der Sonnenenergie auch Kosten ein. Ein besonderer Vorteil bei der Nutzung von solar betriebenen Belüftungssystemen liegt zudem darin, dass die meist aufwändigen Arbeiten für die Versorgung mit Strom aus dem Leitungsnetz entfallen. Eine Solarpumpe arbeitet autark und ist auch bei Teichen, die sich weit abseits des Stromnetzes befinden, einsetzbar.

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Gartenteichfilter

Gartenteichfilter sind für sauberes Wasser unerlässlich

Während ein natürlicher Teich oder ein Gewässer sein biologisches Gleichgewicht selber regelt, benötigt ein künstlich angelegter Gartenteich für diese Aufgabe einen Teichfilter. Der Gartenteichfilter übernimmt hier die natürliche Umwälzung eines Gartenteiches. Alle Schmutzpartikel wie Laub, Blüten oder Pollen werden durch den Gartenteichfilter entsorgt. Insbesondere wenn im Gartenteich Fische gehalten werden, ist ein Teichfilter sehr wichtig. Der Kot der Fische und das übrig gebliebene Fischfutter werden auch durch den Gartenteichfilter entsorgt. Würde kein Teichfilter vorhanden sein, würde das Wasser trüb werden und anfangen zu faulen. Der Gartenteichfilter sollte von Frühling bis in den Herbst hinein in Betrieb gelassen werden.

Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Arten von einem Gartenteichfilter. Zum einen der Innenfilter und als zweiter der Außenfilter. Teichfilter, die im Teich untergebracht sind, besitzen den Vorteil, dass sie nicht gesehen werden. Da sie aber nur sehr schlecht zu reinigen sind, weil sie immer aus dem Wasser genommen werden müssen, eignen sie sich eher für kleine Zierteiche. Außenfilter hingegen lassen sich relativ einfach reinigen, da sie gut zugänglich sind. Auch bei technischen Problemen hat der Außenfilter hier einen Vorteil. Je nach Auswahl der Modelle besitzen einige Teichfilter ein zusätzliches UV-Licht. Das UV-Licht verringert die Algenbildung schon im Vorfeld und verhindert eine Keimbildung im Gartenteich.

Schlamm und abgestorbene Pflanzen sind für den Gartenteich pures Gift. Aus diesem Grund sollten die Pflanzen regelmäßig von abgestorbenen Teilen befreit werden. Den Schlamm kann am besten mit einem dafür bestimmten Schlammsauger zu Leibe gerückt werden.

Wasserklärer

Damit die Fische gesund bleiben: Wasserklärer für den Gartenteich

In einem natürlichen Gewässer findet ein ständiger Wasseraustausch statt. Durch Regenfälle, Zu- und Ablauf bleibt die Wasserqualität gleich. Ein Gartenteich besitzt nur eine gewisse Menge an Wasser und so kann das Wasser schnell verschmutzen. Im Gartenteich sollte sauberes, klares Wasser den Fischen zur Verfügung stehen, damit sie gesund bleiben.

Der Wasserklärer beseitigt Trübungen im Wasser, die durch Bakterien oder Schwebealgen entstehen. Er entkeimt das Wasser ohne dabei die lebenswichtigen Nitrifaktionsbakterien zu vernichten oder zu schädigen. Ebenso kann das gefährliche Bakterienplankton aus dem Filter den Fischen gefährlich werden. Das Plankton kann die Schleimhäute angreifen. Das Immunsystem kann sich dann nicht mehr wehren und der Fisch ist anfällig für Krankheitskeime.

Der Wasserklärer vernichtet gefährliche Organismen im Gartenteich. Er arbeitet mit UV-C Licht, beim Durchfluss durch die UV-C Lampe werden die frei umherschwimmenden Bakterien verbrannt. Diese laufen in den Teichfilter und werden durch Klärbakterien zersetzt. Ohne Wasserklärer kann die Konzentration von Krankheitserregern hoch werden. Es ist die erfahrungsgemäß zuverlässigste Methode, um das Wasser schadfrei zu halten. Die Vorteile des Wasserklärers sind, er arbeitet effektiv und entfernt die Algen dauerhaft. Allerdings sollte der Gartenteichbesitzer darauf acht geben, dass der Wasserklärer nicht 24 Stunden am Tag in Betrieb ist, dann kann Nützliches mit abgetötet werden. 1 bis 2 Stunden reichen anfänglich. Es entsteht keine Gefährdung für Mensch und Tier durch das UV-Licht.

Eisfreihalter

Ein Eisfreihalter erhält das Leben im Gartenteich

Fischteiche sind ein wunderbarer Anblick, denn im Wasser tummelt das Leben. Doch im Winter wird das Leben auf ein Minimum reduziert, so ist eine richtige Pflege jetzt besonders wichtig.

Fische ziehen im Winter in tiefere Wasserschichten und bleiben dort bis zum Frühjahr. Doch für die Fische und die Teichlebewesen können in der kalten Jahreszeit, wenn das Eis gefriert, Gefahren drohen. Sie können ersticken oder erfrieren durch Sauerstoffmangel. Ebenso die hohe Faulgaskonzentration durch abgestorbene Pflanzenteile und Fischkot, kann den Teichlebewesen schaden. Es entstehen Gase bei geschlossener Eisdecke, die zu Vergiftungen der Tiere führen können.

Mit einem Eisfreihalter wird das Leben der Teichbewohner geschützt. Er verhindert die Bildung einer durchgehenden Eisdecke und sorgt für eine eisfreie Stelle. Somit ermöglicht er eine ausreichende Versorgung an Sauerstoff. Das Teichwasser kann Sauerstoff aufnehmen und Faulgase, die sich unter der Eisdecke stauen, können entweichen.

Einfache Modelle sind isoliert durch Kunststoff, sie bestehen aus einem Ring aus Styropor und einer Abdeckhaube. Bei strengem Frost besteht jedoch die Gefahr der Eisbildung im Eisfreihalter. Die besseren Modelle besitzen Senkkammern. Sie werden mit Wasser befüllt, damit der Eisfreihalter tiefer im Wasser liegt. So ist ein schnelles Einfrieren nicht möglich. Auch ist eine Kombination mit einer Belüftungspumpe sinnvoll, so können die aufsteigenden Luftblasen im Inneren die Wasseroberfläche freihalten. So ist eine Sauerstoffzufuhr gewährleistet.

Ein Eisfreihalter ist eine gute Wahl. Er sorgt für das Gleichgewicht im Gartenteich.