Blumenerde

Blumenerde für Balkon, Pflanzkübel und Gartenbeete

Alle Blumenfreunde sollten für das Befüllen der Balkonkästen, Pflanzkübel und für die Gartenbeete immer nur neue und frische Blumenerde verwenden. Ist die Blumenerde zu alt, sind nicht mehr ausreichend Nährstoffe vorhanden. Doch haben gerade die Balkonpflanzen einen hohen Anspruch an das Substrat, auf dessen Basis sie wachsen und blühen sollen. So muss die Blumenerde garantieren, das Wasser und Luft in ausreichender Menge aufgenommen werden können und der pH-Wert muss angemessen sein. Wer die Möglichkeit hat, einen Komposthaufen anzulegen, der sollte daraus Blumenerde gewinnen. Der Kompost enthält die Mineralstoffe der kompostierten Pflanzen und ist somit sehr reich an Nährstoffen. Manchen Blumenerden wird Lehm oder auch Torf zugesetzt. Der Lehm hat die Fähigkeit, Wasser zu binden. Mit Torf sollte immer sparsam umgegangen werden, da er ist nährstoffarm ist.

Gute, im Handel erhältliche Blumenerden sind Mischungen aus einer Reihe von Grundsubstraten und bestehen zum größten Teil aus Kompost oder Gartenerde, der zur Auflockerung Torf, Sand oder Styromull (zerkleinerter Hartschaum aus aufgeschäumtem Polystyrol) beigemischt werden.
Beim Kauf von Blumenerde ist zu bedenken, dass eine 20 Liter Packung Erde für einen Balkonkasten, der 20 Liter fasst, nicht ausreichend ist.
Viele Gärtnereien bieten auch Spezial-Blumenerden an, die dann genau für diese Blumensorten am besten geeignet sind.

Wann sollte man seinen Garten umgraben

Der richtige Zeitpunkt zum Umgraben vom Garten

Um besonders feinkörnige Erde zu erhalten, sollte man am besten im Herbst den Garten umgegraben. Dies hat den Vorteil, dass Wasser in die gelockerte Erde eindringen kann. Dieses gefriert und „sprengt“ auf diese Weise die entstandenen größeren Erdbrocken. Aber das Umgraben im Herbst hat noch weitere Vorteile. Freigelegte Eier von Schnecken und anderen Schädlingen stellen im Herbst eine willkommene Nahrungsquelle für Vögel dar. Der Rest erfriert dann zumeist. Aber auch freigelegte Wurzeln von Unkraut, die man übersehen hat, werden gern von Vögeln und anderen Tieren gefressen. Auch hier tut der bald auftretende Frost ein Übriges und vernichtet die Reste. Soll dagegen Kompost in die Gartenerde eingearbeitet werden, ist ein Umgraben im Frühjahr zweckmäßig. Das Tauwasser und der im Frühjahr stark auftretende Regen können auf diese Weise die enthaltenen Nährstoffe nicht so leicht ausschwemmen. Natürlich wird der Garten umgegraben, bevor die Pflanzen gesetzt werden. Besonders bietet sich für ein Umgraben die Zeit im Frühjahr an, wenn das Unkraut bereits erste zarte Triebe zeigt. Unkraut lässt sich dann leicht finden und beim Umgraben mit der Wurzel entfernen. Soll Kompost oder anderer Dünger eingearbeitet werden, ist darauf zu achten, dass dieser nicht zu tief eingegraben wird. Lieber etwas flacher graben. Der Regen spült die enthaltenen Nährstoffe ohnehin noch tiefer in die Erde und die Pflanzen können diese sonst mit ihren Wurzeln nicht mehr erreichen.

Unkraut im Garten beseitigen

Unkraut im Garten beseitigen erfordert viel Zeit

gartenunkraut

Jedes Jahr steht für Gartenbesitzer das gleiche leidige Thema an: das Unkraut wächst schneller als die Blumen. Doch wie kann man dieser Plage zu Leibe rücken? Ein gründliches Umgraben ist ja in der Regel nur dann möglich, wenn noch nichts gesät oder gepflanzt ist. Dennoch ist Graben immer die beste Lösung das Unkraut dauerhaft zu beseitigen. Ist der Boden gut vorbereitet und sind beim Umgraben alle Unkrautwurzeln entfernt worden, hat man zumindest vorläufig Ruhe. Doch bald tauchen neue störende Pflänzchen auf. Dann sollte man den Boden um diese mit einer Hacke auflockern und sie mit allen erreichbaren Wurzeln entfernen. Dabei sollte man darauf achten, dass die selbst gesetzten Pflanzen nicht verletzt werden. In der Regel sind die Nutzpflanzen viel empfindlicher als das Unkraut. Für einige besonders harte Fälle hält der Fachhandel auch chemische Mittel bereit. Diese sind allerdings vorsichtig und genau nach den angegebenen Vorschriften zu verwenden. Einige wirken sich auch schädlich auf die Nutzpflanzen aus, was nicht immer heißen muss, dass die Giftstoffe in die Früchte gelangen. Teils leidet aber das Wachstum aller umstehenden Pflanzen unter den chemischen Mitteln. Daher sollte man sich vor dem Kauf immer darüber informieren, ob das Mittel für den gewünschten Einsatz geeignet ist. Weil die verschiedenen Mittel sich untereinander in der Wirkung beeinflussen können, sollte man zudem auf einen kombinierten Einsatz mehrerer Chemikalien verzichten.